Freitag, 24. Dezember 2010

türchen vierundzwanzig

hinter türchen vierundzwanzig verbirgt sich noch ein zettel, gefunden an einer hauswand.



die moral des zettels: bitte geht, fahrt und seid mehr als vorsichtig heute und in den nächsten tagen.

meine freunde, ich wünsche euch ganz normale weihnachten.
dass sie so ganz genauso sind wie immer.
und noch ein bisschen segen dazu.

ich hoffe, der adventskalender hat euch gefallen. danke an alle, die mitgemacht haben.

ich mach jetzt erstmal eine kleine blogpause.
aber ihr hört von mir.
bis dann
eure
eva

Donnerstag, 23. Dezember 2010

türchen dreiundzwanzig

hinter türchen dreiundzwanzig verbirgt sich der traurigste tag.

man denkt, das alles bleibt, wie es ist. auch wenn man es besser weiß, ein teil von uns glaubt immer noch daran, dass sich nichts ändern wird. dass man in jedem jahr mit oma und opa um den tannenbaum sitzt und singt.
mein opa konnte alles mit isolierband reparieren. er hat mir beigebracht minigolf zu spielen, beim tennis die punkte zu zählen, und alles andere, was ich wissen muss.
als wir klein waren, haben wir oft bei ihm übernachtet, dann mussten wir abends immer katzenwäsche machen und manchmal durften wir in der blubberbadewanne baden.
an silvester haben wir mit ihm volksmusikshows geschaut und so getan, als fänden wir sie lustig, aber eigentlich wollten wir nur sekt trinken. bei meinem opa gab es ständig sekt.
mein opa suchte immer eine lösung für jedes problem.
er hat den kamin so schön entfacht wie sonst niemand.
was hänschen nicht lernt, lernt hans nimmermehr, hat er uns erklärt. und: es gibt sachen, die gibts gar nicht.
als er jung war, hat mein opa seinem kumpel geholfen durch die lkw-führerscheinprüfung zu kommen, indem er am anfang hinten auf den lkw geklettert ist und beim anfahren am berg raussprang und einen großen stein hinter den reifen gelegt hat.
als er jung war, war er im fußballverein von seinem dorf.
mein opa wollte immer schifferklavier spielen lernen.

an dem geschichtenerzählnachmittag hat er mir von einem mann erzählt, dessen vater im sterben lag. der sohn sollte die fensterläden auf, und dann direkt wieder zu machen.
so ist das leben, hat der vater dann gesagt.

ich weiß, er ist bei gott und dass er wieder so viel kraft hat, wie er verdient. aber es ist so traurig. ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mal heirate und mein geliebter opa ist nicht dabei.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

türchen zweiundzwanzig



erste teilnehmerin des wettbewerbs war t aus w. ein wunderschönes bild.

Dienstag, 21. Dezember 2010

türchen einundzwanzig

hinter türchen einundzwanzig verbirgt sich ein wettbewerb.
wer mir das schönste schneefoto schickt, bekommt einen preis.
einsendungen ab sofort an popeva(at)web(punkt)de.

Montag, 20. Dezember 2010

türchen zwanzig

hinter türchen zwanzig verbirgt sich nicht viel.
ich hätte euch gerne ein foto gezeigt, vom aasee und den trauerweiden, dem nebel und dem weißen schnee, der überall drauf liegt.
aber wahrscheinlich seht ihr selbst auch solche panoramen, wenn ihr aus dem fenster schaut oder unterwegs seit, wo immer ihr wohnt. deshalb braucht ihr kein foto. und außerdem hab ich gar keine digitalkamera.

noch vier tage bis weihnachten. die spannung steigt.
ich hab heut mein outfit für heilig abend fertig gestellt (die strumpfhose gekauft) und freu mich jetzt noch mehr aufs fest. die ersten geschenke sind verschenkt (an meine lieben pippi langstrumpf mädchen). die gebrannten mandeln schmecken senationell (danke m). ich hatte heute besuch (das war toll du schwedin). das fabelhafte wochenende steckt mir noch in den knochen, das hätte einfach nicht besser laufen können (basteln, waffeln, schnee bestaunen, zug fahren, musikmachen, wg-party, frühstücken, flug buchen, weihnachtsessen, bescherung, pippi, zu dritt in einem bett schlafen). und wenn man sogar montags glücklich und zufrieden ist, dann hat man keinen grund sich über das leben zu beschweren.

ich wollte noch ein zitat von pippi viktualia posten, ich fand so viele ihrer sätze gut. aber jetzt hab ich alle wieder vergessen.




Sonntag, 19. Dezember 2010

türchen neunzehn

hinter türchen neunzehn verbirgt sich das ergebnis eines schönen abends (gestern) in einer schneehütte irgendwo im wald. bei ein paar netten zwergen. wo der pizzabringdienst anschiebhilfe braucht, um wieder wegzukommen und es keine heizung gibt. dafür aber m und j und mich und jede menge flohmarkt- und sperrmüllinstrumente, semiprofessionelle mikros, geklaute mischpulter, ausgeliehene kabel und anderen kram.

ein sleepwelllied, das ich für meine liebste sarah geschrieben hab.
janne/chromonika
malte/gitarre
effi/singsang und glockenspiel

viel spaß und schlaft gut heute nacht.
einen schönen vierten advent.

Samstag, 18. Dezember 2010

türchen achtzehn




denk ich manchmal wenn mir morgens wieder gar nichts zum bloggen einfällt.
aber es sind noch sechs tage und das schaff ich jetzt auch noch. außerdem passiert ja dann im laufe des tages doch immer irgendwas. den zettel fand ich auf dem schreibtisch von j, deren zimmer ihr im hintergrund seht.
womit sie aufhören will weiß ich auch nicht so richtig.

Freitag, 17. Dezember 2010

türchen siebzehn

hinter türchen siebzehn verbirgt sich eine kleine unterhaltung am rande der bushaltestelle. ich weiß jetzt, dass diese lady ihre geldscheine in der krempe ihrer selbstgestrickten mütze transportiert, dass ihre enkelin klara heißt und keyboard spielt, sie heute beim frisör war, in welchem vorort sie wohnt, in welcher straße ihr haus steht, wo sie aussteigt, mit welchen bussen sie sonst so fährt, dass ihr mann orgel spielen kann und sie leider kein instrument, dass sie und alle anderen heute morgen aus dem bus aussteigen mussten, weil der zu beladen war, um auf dem glatteis anzufahren, das klara letztes jahr an heilig abend noch was vorgesungen hat aber dieses jahr keyboard spielen wird und noch rund eintausend anderer interessanter fakten.
und dann sagt sie irgendwann, frustriert, weil der bus einfach nicht kommt, wegen dem glatteis und dem ganzen schnee, wegen den scheeräumautomännern, die zuhause geblieben sind und wegen der kälte in den füßen, dann sagt die lady mit der strickmütze voller geld:

"jetzt reichts. jetzt beschwer ich mich bei petrus."

aber ich weiß nicht ob sie recht hat, ob es schon reicht. noch ein paar tage mit vätern, die ihre kinder auf schlitten durch die innenstadt ziehen, mit studenten, die den einzigen hang in münster auf plastiktüten runtersausen, mit seminaren, die ausfallen, mit gesprächen, die nur entstehen, weil man nichts anderes zu tun hat außer warten, mit dächern, die so weiß sind, dass man sie nicht vom himmel unterscheiden kann. noch ein paar von solchen tagen können nicht schaden.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

türchen sechzehn

hinter türchen sechzehn verbirgt sich ein fabelhafter zettel, den meine freundinnen t und c in einem treppenhaus gefunden haben. in meiner ersten popevamail ist er zu mir gekommen. ein wirkliches adventsgeschenk. grade jetzt, wo ich nämlich ein bisschen in ideennot komme. von wegen jeden tag irgendwas bis heilig abend. das ist ganz schön viel druck. da herrscht manchmal



in meinem kopf.
küsse und grüße nach w zu den lieben menschen dort. <3

Mittwoch, 15. Dezember 2010

türchen fünfzehn

hinter dem türchen nummer fünfzehn in unserem familien internen nette-geste-adventskalender verbirgt sich heute mein vater.
statt blumen oder e-karten widme ich ihm den heutigen blogeintrag. deshalb dürft ihr ausnahmsweise an der internen aktion teilhaben.

lieber papa,
danke, dass du glühbirnen für mich kaufst, mir deinen humor vererbt hast, das auto immer sicher fährst, mich mit buster keaton bekannt gemacht hast, mir den weg erklärst wenn ich mich unrettbar verfahren habe, ständig bei allen formularen hilfst und immer alles richtest.




PAPA! :)

Dienstag, 14. Dezember 2010

türchen vierzehn

hinter türchen vierzehn verbirgt sich ein nummernschild aus holland.
hätte auch gut hinter das neunundzwanzigste türchen
gepasst, aber das gibbet ja gar nicht. gott sei dank.
es ist so schon hart genug.


Montag, 13. Dezember 2010

türchen dreizehn

hinter türchen dreizehn verbirgt sich ein adventswitz.
treffen sich zwei rosinen.
sagt die eine zur anderen.
wieso hast du denn einen helm auf.
sagt die andere:
ich geh später noch in den stollen.

danke an f für diesen unglaublichen witz!
:)

Sonntag, 12. Dezember 2010

türchen zwölf

hinter türchen zwölf verbirgt sich was feines. ein schöner, leider schlecht abfotografierter zettel.
extra für euch, weil ich euch lieb hab.





wer marco ist, wer seinen namen aufgeschrieben hat, warum auf einen rosa zettel, wem die telefonnummer auf der rückseite gehört, warum das m dicker ist als das arco. ich habe keine ahnung. aber ich weiß, dass das hier einer der letzten schlecht abfotografierten zettel sein wird.
weil ich nämlich mein weihnachtsgeschenk gestern ausgesucht hab.
den tollsten aller dritten adventssonntagen wünsche ich euch.

Samstag, 11. Dezember 2010

türchen elf

da hinter verbirgt sich nichts.
ich hab heut keine zeit zum bloggen.
weil ich spazieren, scrabbeln, laufen, glühwein trinken und so was machen muss.

Freitag, 10. Dezember 2010

türchen zehn

hinter türchen zehn verbirgt sich BEGEISTERUNG.
einmal natürlich über den klickkalender und darüber, dass er jetzt so ist, wie ich ihn mir vorgestellt habe.
24 freie felder.
24 tage bis weihnachten.
24 mal klick.
so funktioniert das.

ansonsten bin ich davon begeistert, dass man auf kino.to die dritte staffel von everwood in perfekter qualität gucken kann, von schönen, dicken schneeflocken, von feuerzangenbowle, glühwein und wunderkerzen, von einem abend mit glockenspiel, mundharmonika und gitarre, von dicken tamburinverkäuferinnen auf weihnachtsmärkten, von kartentricks und mensch ärgere dich nicht, von nachts betrunken über die promenade radeln, von glücklichmachenden sms kurz vorm einschlafen, von leuten, die sagen, dass sie meinen blog lesen, von secondhandläden mit perfekten norwegerpullovern (20€, kommt nach münster!) von plänen, die was mit riesigen rucksäcken und den semesterferien zu tun haben, von plänen, die was mit wellness und nächsten montag zu tun haben, vom ausschlafen, von lotta aus der krachmacherstraße, vom wochenende, das schon wieder vor der tür steht und davon, dass buchsendungen in england ankommen und dort auch begeisterung auslösen.

weihnachten macht glücklich! euch auch?

Donnerstag, 9. Dezember 2010

türchen neun



hinter türchen 9 verbirgt sich ein schnappschuss der mich inspiriert hat.
und ich sammel jetzt schon mal vorsätze fürs neue jahr. einer davon ist:
in 2011 will ich mehr
machen.
nicht immer nur denken planen ausdenken
sondern mit einer kamera in der hand aufs skateboard steigen.
das war jetzt natürlich metaphorisch.
was sind deine vorsätze?


foto by shila wine in k.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

türchen acht

hinter türchen acht verbirgt
sich eine rüge.
wie könnt ihr denn
meinen klickadventskalender
so misshandeln?
zuhause könnt ihr auch nicht
einfach die schokolade
aus dem 18. türchen essen,
wenns erst der 6.
dezember
ist.
entschuldigungen
werden natürlich angenommen,
weihnachten
ist ja das fest der
liebe.

Dienstag, 7. Dezember 2010

türchen sieben

hinter türchen sieben verbirgt sich ein einblick in meine studiererei.
wen das nicht interessiert, muss es nicht lesen. aber für meine ältere schwester, die sich sogar für akronyme begeistern lässt und mir mitten in der nacht eine sms schickt, weil sie wieder eins gefunden hat ("ufo") kommt hier das neuste aus der germanistik.
eine kleine auswahl der beispielsätze aus dem aktuell zu lesenden kapitel meines germanistischen einführungsbuches.

kein witz.


  • peters traumhund hat wuscheliges lila fell mit weißen punkten und heißt milka
  • udo möchte mit einem italiener zusammenziehen
  • der kleine toaster besuchte seine elektrischen freunde im badezimmer
  • rudi hat den ball geküsst
  • und
  • susi glaubt, dass alle kinder in der klasse helmut heißen

?

wenn man sich schon so komische sätze ausdenkt, können die menschen darin nicht wenigstens normale namen haben? und warum will udo mit einem italiener zusammenziehen? oh mann. von ernsthaften studieren kann in diesem buch wirklich keine rede sein.

übrigens hab ich dir vorgestern auch eine sms geschickt ("azubi") hast du die bekommen liebe schwester?

Montag, 6. Dezember 2010

türchen sechs teil zwei

hinter türchen sechs hat sich doch noch mehr versteckt.
die sonne zum beispiel. und ein pünktlicher bus. une ein schöner spaziergang durch den schnee zum schloss. und ein nikolauswunder. hier kommt das wunder in allen einzelheiten:
ich stapfe also zum hörsaal meiner vorlesung, ein bisschen deprimiert von diesem tag und in jack johnson sommer musik versunken. ich krieg eigentlich gar nichts von dem mit, was um mich rum passiert. plötzlich hör ich meinen namen und schau mich um und sehe noch margaretes roten schal vorbeisausen. sie hat sich beim radeln mit ihrer freundin unterhalten und genau in dem moment, als sie mich überholt hat, meinen namen gesagt. was anderes hätte ich nie mitbekommen. man kennt das ja, das lieblingswort des menschen ist der eigene name. und so eingemummelt in wintersachen wie ich war, hat sie mich natürlich auch nicht gesehen.
und so bin ich meiner margarete kurz hinterhergelaufen und konnte sie drücken, weil sie warten musste, das der bus weiterfuhr, der grade vor ihr gehalten hatte. und das hat meinen tag dann gerettet.
das war mein nikolaus wunder, sie hätte jedes wort sagen können, als sie grad vorbei gefahren ist und ich wäre weitergelaufen ohne aufzusehen. aber es war anders. :)

türchen sechs

da verbirgt sich ein grauer, kalter montag hinter. und das nikolaus ist bringt einem auch nichts, wenn die stiefel auf einem wohnheimflur stehen, der nach reis riecht. ich hab den adventsblues. ich will jetzt endlich weihnachten, bescherung, fondue und weihnachtslieder singen und plätzchen essen. wieso dauert das bloß solange bis zum 24.?
habt ihr schon geschenke besorgt?

Sonntag, 5. Dezember 2010

türchen fünf


hinter türchen fünf verbirgt sich mal ein zettel. schließlich ist das hier ja ein zettelblog.



so ist das in einem internationalen studentenwohnheim. manches versteht man aber das meist nicht. ich hoffe, ihr habt einen schönen sonntag, ohne wäsche und mit einer tollen zeitschrift. macht es euch gemütlich. einen schönen zweiten advent allerseits!

Samstag, 4. Dezember 2010

türchen vier

hinter türchen 4 verbirgt sich meine aktuelle lieblingsband mit meinem aktuellen lieblingslied. holt eure rasseln raus und pfeift mit.

Freitag, 3. Dezember 2010

türchen drei

hinter türchen drei verbirgt sich ein gedicht. selbstverfasst. :). an einem verschneiten abend im dezember, an dem mich die muse geküsst hat. so nennt man das doch. jedenfalls ist das gedicht keine meisterleistung, aber ich finde, dass schlechte gedichte dazugehören. wer selbst eins schreiben und zum adventskalender beitragen will, schicke es an popevaatwebpunktde. jetzt gehts los.


fensterbank
kakao in der hand
blick durch das glas raus
sieht gut aus
ein schneeräumauto kommt vorbei
und macht die straße frei
hey mach ne sause
bleib zuhause
lass die scheiße
lass das weiße
dann bleiben die leute daheim
sind mal ein bisschen allein
können denken oder träumen
haben zeit aufzuräumen
außer dem
kannst du nicht sehn
die weiße welt ist ne schöne
der schnee schluckt die töne
die luft ist klar
und regen ist rar.
ich weiß dass dir kalt ist
dass schneeweg dein job ist
schneeräumautomann
fang zu wenden an
fahr heim zu deinen rotwangigen kindern
lass den schnee mal ein paar leben behindern.
autofahrer steigen dann um
stapfen im pulverschnee herum
die uni macht dicht
shopping geht einfach nicht
dann stoppt die hektikzeit
tauscht mit gemütlichkeit
mit geschenkbastelei
und keksnascherei
mit lesestunden
und scrabblerunden
und eventuell kommt dann
auch der advent hier an.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

türchen zwei

hinter türchen nummer zwei verbirgt sich ein


DANKE MAMA

Mittwoch, 1. Dezember 2010

türchen eins

hinter türchen eins verbirgt sich eine geschichte.

meine oma war früher mal ein mädchen. sie hat meinen opa kennengelernt, als er in der sonntagsschule ärger bekommen hat, weil er seinen vordermann mit einer nadel in den po gepiekst haben soll. was er nicht getan hat. echt nicht. später dann musste sie einmal mit dem fahrrad zu einem bauernhof fahren und etwas abholen, ich glaube einen braten, aber ich kann mich nicht mehr genau errinnern. auf halber strecke zum hof hatte sie einen platten und musste ihr rad schieben. mein opa stand in der tür seines hauses. aber meine oma hatte nicht die courage ihn um hilfe zu bitten. so hat sie den ganzen weiten weg geschoben.

das war früher, vor dem krieg und vor der wende, bevor es computer gab. wirklich sehr lange her.

und am ersten advent in diesem jahr, an dem es computer und mountainbikes und den ganzen schnickschnack gibt, sind es immer noch die beiden. sie sitzen mir gegenüber in einer wohnung am rhein und erzählen solche geschichten. den rhein seh aber nur ich, den sieht man, wenn man am tisch sitzt, nur von einem stuhl aus richtig gut. dort darf derjenige sitzen, der am längsten nicht mehr zu besuch war.

ich will da nie mehr sitzen auf diesem stuhl.

meine großeltern haben ein ganzes leben geteilt. von der sonntagsschule bis zu den herztabletten. nichts spektakuläres. außer, dass es doch etwas spektakuläres ist.

wir enkelkinder wollen immer was besonderes. wir sind globetrotter und internetuser, wir haben facebookfreunde auf der anderen seite des planeten und machen schüleraustausche in den staaten. unsere gedanken schweifen in die ferne. das glück liegt in auslandsemestern, in großen städten, weit entfernt, im abenteuer. langeweile ist das schlimmste, das schrieben wir schon als kinder immer bei "mag ich nicht" in freundebücher. wenn es schwierig wird, brechen wir ab, werfen das handtuch. wir dürfen nichts verpassen, wir müssen alles ausprobieren. denn wir haben alle möglichkeiten. manchmal wünschte ich, es wäre anders.

dieser letzte absatz ist ein bisschen chaotisch. so ist das leben heute.

Dienstag, 30. November 2010

papierzeugs und friseur


bevor hier morgen der große adventskalender startet, gibts noch die rückseite von dem head zettel von letztens. den hätte ich fast vergessen. die große überraschung: das hatte beides gar nichts mit einander zu tun. oder spielen medizinstudenten jetzt lotto?

ps. ihr könntet mir ein fabelhaftes adventsgeschenk machen, wenn ich das nächste mal, wenn ich meine popeva-emails checke, nicht den: :( sehen würde sondern den hier: :). das wäre ganz famous. wer nicht weiß wovon ich rede, bitte mal nach links oben scrollen.

Samstag, 27. November 2010

letztes herbstbild



kann mich jemand zurückbeamen in die zeit mit diesem roten telefon, dass jeder hatte? das mit der wählscheibe? ich finde die welt macht mehr sinn, wenn telefone eine schnur haben, die irgendwo hinführt. oder nicht?

da s bild hat meine schwester mit ihrer digicam geschossen, und mir dann per skype geschickt, wärend wir mit zwei laptops in ihrem bett lagen und irgendwelche serien im internet schauten.

das ist der letzte herbstpost für dieses jahr. der winter hat mich jetzt fest im griff.

Donnerstag, 25. November 2010

lettezlegeips



ein wunderschöner zettel mit schöner geschichte. dieser zettel hängt am spiegel meiner schulfreundin christina. ein schöner satz ("in case you want to visit me") gehört auch noch zum dazu. und so hängt er jetzt seit 3 jahren dort. der zettel. und der satz irgendwie auch. in meinem kopf hängt auch so ein zettel. warscheinlich hat jeder so einen zettel. die adressen sind natürlich andere. ich hoffe, irgendwann stecken wir die zettel ein und steigen ins flugzeug. aber selbst wenn nicht. allein, dass es zettel und australien und freunde in fremden ländern gibt, ist schon ein grund zum lächeln. christina, du hast einen guten ort für diesen zettel ausgesucht. vielen dank fürs schicken!


achso: wer kann das überschriftenrätsel lösen?

Dienstag, 23. November 2010

ein gast sein



gastfreundschaft kann anstrengen. begrüßen, hereinbitten, komplimentieren, zeigen, geben, erklären, rumführen, begleiten, kümmern, nachfragen, vorstellen, anstoßen, vorschlagen, unterhalten .... gast sein aber auch. begrüßen, eintreteten, nachfragen, ausziehen, einfinden, platzieren, suchen, unterhalten, verirren, anstehen, nehmen, danken, bitten .... und dann gibt es abende, da kommt man rein und ist da, weiß wo alles ist und fühlt sich wirklich wie zuhause. weil man auch noch einen schlafanzug geliehen bekommt wenn es zu schön ist um zu gehen.
gefunden im badezimmer der wohl tollsten frau der welt. sternenglück und herzensfriede für dich liebste.

Sonntag, 21. November 2010

culpability

i

ich hab einfach keine ahnung was das sein soll was auf diesem zettel steht. alles googeln hat auch nichts geholfen. aber culpability, das heißt sträflichkeit, das hab ich heute gelernt und fand es ganz cool. spekulation: das ist eine krankheit. und die karteikarte gehört einem medizinstudenten, der lernt und lernt und lernt und lernt. ich hoffe er wird in seiner nächsten prüfung nicht nach diesem head gefragt, denn ich hab ja die karte. achso was ist eigenlich auf der rückseite. ahhhh ha! bleibt dran, bald werdet ihr es erfahren!

Donnerstag, 18. November 2010

cola ohne eis



ich nehm menu nummero 3 aber mit süß-sauer soße, nicht mit curry.
spekulation doppelpunkt vier mädchen wollen essen, aber eine schreibt die wünsche von zwei anderen auf. und die dritte schreibt dann in schwarz. dann fahren sie in den drive in und lassen sich alles ins auto reinreichen. dann fahren sie auf einen parkplatz, von dem man den rhein, oder den bodensee oder irgendwas anderes sehen kann, hören radiomusik und essen ihr chicken.
vielleicht umständlich, alles erst aufzuschreiben und dann durch diesen lautsprecher durchzugeben. aber ich kann sie verstehen. besser als fastfood im auto wird das leben selten.

Dienstag, 16. November 2010

ich freune mich



das war




türkisch.
glaub ich.
hat meine tolle theresa für mich gefunden, im wunderbaren witten. wer schafft es aus den wörtern halten, holen, jung, fallen, faul, finden, fleißig, die form, freuen, sich freune, früh, der füller und gehen eine geschichte zu schreiben? also ich nicht. aber hier ein kleiner funfact über wörter: den umfang des allgemeinen deutschen wortschatzes schätzt man auf 300.000 bis 400.00 wörter. das weiß ich, weil ich ja jetzt wörter und so was studiere.

Montag, 15. November 2010

oho



was ist eigentlich eine verleumdung? und wer teilt jemandem so mit, dass er ihn angezeigt hat. auf einem zettel, der heißt wie ein rostbratwürstchen? dieses mal will ich nicht spekulieren, ich will echt wissen was da los war. in essen.

Montag, 8. November 2010

ein kauf



weil ich endlich dieses internet habe, von dem alle immer reden, kann ich wieder mitmischen im bloggeschehen. diesen einkaufszettel hab auf einer mauer in w. gefunden. ich hoffe das braune ist keine hundekacke. spekulation: die frau ist 60, hat 5 katzen und ernährt sich von kaffe und eis cornetto nuss. kein toller zettel, aber immerhin ein zettel. evapopeva ist wieder da.

Montag, 1. November 2010

sans correspondance



darum habe ich diesen blog. weil man solche zettel finden kann. weil hinten auch noch die telefonnummer vom chris drauf steht. merci sandra fürs finden, merci sonja fürs weitergeben und merci paris dass es eine stadt gibt wie dich.

Sonntag, 31. Oktober 2010

gute nachtgeschichte

es war einmal meine neue freundin margarethe, über deren kinderbett diese leuchtsterne hingen, die über unsern betten auch hingen. weil sie immer wollte, dass die sterne heller leuchten, hat ihr vater die sterne mit seiner kamera fotografiert, die hatte ein blitzgerät obendrauf, so ein riesiges. das ganze licht war dann auf knopfdruck in den sternen, so dass sie die ganze nacht geleuchtet haben. ich weiß nicht ob ein film in der kamera drin war aber die vorstellung, dass ihr vater eine schublade voller sternenfotos hat, jedes von einem abend, in dem seine tochter gut einschlafen konnte, ist traumhaft.
schlaft gut liebe leser und besonders margarethe, träumt von sternen und fotoapparaten!

Sonntag, 17. Oktober 2010

resumee



nach zwei wochen in münster muss ich sagen, dass ich die richtige abfahrt genommen habe. alles ist schön und gut.

Samstag, 9. Oktober 2010

we are happy now




da fält mir nicht viel zu ein. ein magerer einkaufszettel, reduziert auf das wesentlichste. gefunden in essen.

Dienstag, 5. Oktober 2010

long time no blog

ich bin bis zum hals in versunken. in erstisein, kneipentouren, zuhören, stundenplanen, fahrradfahren, freundefinden, einrichten, auswählen, hörsaalsuchen, autofahrerverfluchen, weckerstellen, kochengehen, recherchieren, michverlieren, telefonieren, bafögwollen, mieten, kaufen, wohnen.. . was ich nicht machen kann ist bloggen. tut mir leid liebe leser. es dauert noch ungefähr genau ein paar tage, dann gehts weiter mit zetteln und westfalengeschichten.

Donnerstag, 23. September 2010

big city adventures




ich hab das gefühl, das jahr ist schon um und bald ist wieder weihnachten. vor allem wenn ich so einen wunschzettel finde.
komisches kind glaube ich.
komische sachen will es haben, sicher irgendwelche bescheuerten pc-spiele.
nur wimmelbilder, die sind gut.
ich hab jetzt auch schon mal einen wunschzettel geschrieben. denn kurz vor weihnachten, wenn man sich dann wirklich was wünschen darf, fallen einem nur doofe sachen ein. und übers jahr merkt man, was man wirklich gerne haben würde. eine trompete zum beispiel. was wünscht ihr euch?

Dienstag, 14. September 2010

spielstand



wieder mal ein zettel. den hab ich im pub gefunden. eigentlich hab ich ihn gar nicht gefunden, eigentlich hab ich ihn bekommen.
das ist zwar eigentlich gegen die regeln, weil ich den sinn kenne. aber ihr ja nicht. nagut, manche von euch warscheinlich doch.
ach egal ich mag den zettel weil der abend schön war und die fish and chips perfekt.

Sonntag, 12. September 2010

minus 12

norwegen
stundenlang mit dem auto rumfahrn und philipp hören
paddeln
wandern
nicht mehr können
doch noch können
reden
singen
befreunden
genießen
sehen
staunen
fotografieren

Montag, 30. August 2010

noch 2

Noch ne pottgeschichte zum schluss. auf meinem weg zur arbeit lief ich heute morgen über einen wittener platz, auf dem grade eine art mast aufgebaut wurde. hat glaub ich was mit einem zwiebelfest zu tun. jedenfalls wollten die männer, die den mast aufbauten, eine lange schnur daran befestigen, auf der hunderte dicke große zwiebeln aufgefädelt waren. wie eine perlenkette quasi, aber mit zwiebeln. leider hat dann der mann, der die zwiebelkette ganz oben am mast festmachen wollte
l
o
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a
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n
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genau: überall kullerten aufgeplatzte zwiebeln herum, halb witten hat geweint, weil der zwiebelgeruch in der luft lag.
ein trauriger tag in witten. mein vorletzter.

Mittwoch, 25. August 2010

noch 6



werde ich an witten vermissen: das ruhrgebiet drum
herum, mit allem was es hier gibt. und hier gibts alles.

Sonntag, 22. August 2010

noch 9

werde ich sehr sehr vermissen. die wittenpersonen.
besonders die hier:



zettel vom kühlschrank einer wittener wg, die nicht mehr existiert und trotzdem unvergessen bleibt. meine lieblingserinnerungen:

der tag, an dem wir pfannkuchen gegessen haben.
die abende, an dem wir greys anatomy geguckt haben.
die nacht, in der die polizei kam. zweimal.
der tag, an dem wir die bohrmaschine benutzt haben.
die nacht, in der wir in der küche getanzt haben.

hab ich was wichtiges vergessen? ganz ganz sicher.

Mittwoch, 18. August 2010

opaomapapamamaopa




auf dem heimweg gefunden/found on my way home

what it says: (translation for e. j. l.)
grandpa
grandma
dad
mum
grandpa
(plus: four three-digit numbers and scribbling)

now click "cool" if you like this, "uncool" if you don't and "dazwischen" if you're not sure.

Dienstag, 17. August 2010

Nüße



klingt gut, könnte mein einkaufszettel sein. bis auf den postbankauszug und den räucher fisch.

Sonntag, 15. August 2010

Freitag, 13. August 2010

noch 18


werde ich sehr vermissen: die ruhr inklusive dem baden, dem sonnen, dem joggen, dem überqueren und allem was noch damit zu tun hat.

Mittwoch, 11. August 2010

noch 21



aus bald aktuellem anlass beginne ich heute eine neue reihe mit dem titel: "was ich an witten vermissen werde und was nicht." ihr erkennt die dazugehörenden fotos an dem überschriftencountdown.
das es in witten keine autohilfen gibt, werde ich übrigens nicht vermissen, denn ich hab ja gar kein auto.

Montag, 9. August 2010

so muss das sein


" Hallo Evapopeva

ich bin ne Freundin von deiner schwester und hab einen zettel für dich..:)
ich erzähl kurz die geschichte dazu^^
also, wir gehen eig jedes wochenende in den selben Club in Bonn.
und wir haben schon einen Stammparktplatz und zwar in einer Nebenstraße vor genau einem bestimmten Fenster. Eiegntlich ist da Parkverbot aber immer wenn wir da ankommen, guckt der Mann aus dem besagten Fenster und sagt, dass es ok ist das wir dort parken.. Da wir meistens mit meinem auto fahren (blauer ford Ka) erkennt er uns immer^^ einmal war ich mit jennie alleine dort und dann hat er uns vier kleineJägermeister aus dem Fenster gereicht. Ein andermal steckte dann dieser zettel unter den scheibenwischern^^ und beim darauf folgenden mal, stecke da ein rotes plastik rösschen. Der typ ist also ein kompletter Freak^^
naja, vielleicht findest du den zettel cool... und kannst ihn posten=) nur eventuell die nummer irgendwie weg machen???
naja liebe grüße
kuss, franzi "

OK

ok ok dann geh ich eben nach münster wenn ihr das sagt nein ehrlich gesagt so sehr ich eure meinung schätze ich wäre auf jedenfall nach münster gegangen wegen des sees und der allee auf der man joggen kann wegen freunden und wegen dem kneipenviertel wegen der haifischbar und der uni und den studenten aber so hab ich sogar den segen meiner blogverfolger.

Freitag, 6. August 2010

einglück

hab noch keine bilder dewegen müsst ihr euch dieses lied anhören und euch dazu einfach folgendes vorstellen:
  1. einen see
  2. ein paar kopfsprünge vom
  3. steg
  4. zwanzig verrückte und entspannte teenager
  5. die sonne, den regen, den sturm, den regenbogen und das gewitter und die sonne
  6. den wind
  7. und glücklichkeit

je nachdem wie gut eure vorstellungskraft ist, war mein urlaub zehn mal bis hundert mal schöner als ihr ihn euch grade vorstellt. macht das sinn?

ganz wichtig: abstimmen nicht vergessen. sonst bleib ich einfach hier und das geht auf keinen fall.

Freitag, 23. Juli 2010

Dienstag, 20. Juli 2010

"schönes urlaub!"



gute dinge
segeljachten
wind
abenteuer erleben
eine crew haben
einmal alles auszukotzen
kojen
vom bug springen
3 kamerafilme vollknipsen
glitzerwasser
horizont
das steuerrad halten
häfen
japaner
hundewelpen
eis

schlechte dinge:
da fällt mir grad nichts ein
doch, ich kann noch kein foto hier reinstellen, weil meine kamera tot ist.

Dienstag, 13. Juli 2010

special day

alle, die es interessiert,
können jetzt mal was
anhören
ich weiß es ist
schlecht
unprofessionell
und ein bisschen langweilig.

aber wenn man genau hinhört hört man mein lächeln weil es so viel spaß macht.
danke an j. und danke+glückwünsche an m.

Mittwoch, 7. Juli 2010

schland


hab an unserm garten(ja, garten!)törchen einen zettel gefunden.
schöner tag mit baguette, tomätchen und riesigen brillen. eine größer als die andere.
spießerpicknick im grünen eben.

natürlich ganz schön bescheuert, das mit schland und das mit dem nicht finale.
aber, wie m. sagt, dafür sind die deutschen schöner.
stimmt.

Freitag, 2. Juli 2010

pottgeschichte zwei


es klingt zu kitschig für den pott. viel zu kitschig. trotzdem wahr. wir sitzen heute an der bushaltestelle. kommt ein opa mit hut vorbei und sagt zu uns:

"Die Mädchen sind alle so schön angezogen."

dann lächelte er. dann schaute er erst und sagte

"Und ich bin so alt."

ob ihrs glauben wollt oder nicht, genau diese wörter hat er benutzt. dann hat er abgewunken, ist weitergegangen und ich hab ein foto von ihm gemacht. damit ichs noch glaube wenn ich in den bus eingestiegen und weggefahren bin.

Mittwoch, 30. Juni 2010

zitat


"ich hoffe, ich werde nie so alt, dass ich nachts zwei träumer von meinem bürgersteig schmeiße." das hoffe ich auch, malte. ich hoffe, bevor wir überhaupt alt werden machen wir noch einen zigeunertrip durch deutschland und verdienen unser essen mit straßenmusik und lernen verrückte leute kennen, die uns bei sich duschen lassen. ich hoffe wir liegen irgendwann nochmal auf dem bürgersteig und weigern uns zu glauben, dass in flugzeugen wirklich leute drin sitzen. wie in einem bus. ich hoffe, wir nehmen noch eine milliarden youtubevideos auf. ich hoffe alles bleibt ein bisschen so, auch wenn alles anders wird.

Montag, 28. Juni 2010

the way you move aint fair you know

ach du meine güte. schon wieder zwei wochen her, das mit der schwebebahn. es passiert viel zu viel und gleichzeitig auch viel zu wenig. der sommer ist da. meine schwester hat ihr abi. meine gitarre ist wie neu. ich muss pläne machen und hab keinen plan. bald gehts zweimal segeln, ich kanns gar nicht abwarten. und gestern hat auch noch deutschland gegen england gewonnen. ich. dreh. am. rad.

Montag, 14. Juni 2010

ein neuer erfolgreicher tag


in wuppertal. klingt unmöglich. war aber so.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Gürtel



zettelspakulation: vielleicht will die frau (der mann??) abnehmen. deswegen spart er sich die karotten und holt auch sonst nur gesunde sachen. und natürlich brauch man dann einen gürtel, weil die hosen ja dann nicht mehr passen.
wie gesagt. vielleicht.

Dienstag, 1. Juni 2010

sachen


ich will alles loswerden. sachen belasten nur. man muss sie aufräumen und drauf aufpassen, sie nehmen platz weg und verstauben. ich will keine sachen brauchen. keinen privatbesitz. zettel gefunden bei j.

was blödes mit zehn buchstaben


fand ich auf einem küchentisch. nicht auf meinem, natürlich.

Mittwoch, 26. Mai 2010

pottgeschichte bubbelsteine

gestern ging ich durch witten und dachte grad daran wie die sonne eine stadt schön machen kann als ein kleiner runder junge mit rotem riesenhelm und plastikrolleninlinern auf mich zugerollt kam und fragte: können sie mir über die bubbelsteine helfen? gemeint hat er das kopfsteinpflasterstück auf dem gehweg. ich lachte ja klar und stapfte mit einem runden lockenkopfjungen an der hand über die bubbelsteine. hat mich fast zu tränen gerührt dieser moment. sich helfen lassen ist manchmal so nett für jeden der beteiligt ist.

Donnerstag, 20. Mai 2010

blöde kuh


diesen zettel fand ich heute morgen in meiner tasche, als ich nach meinem handy suchte. kein ahnung wer ihn geschrieben hat oder wie er zu mir kam. und was die frau am bahnhofsschalter gemacht hat weiß ich auch nicht. aber ein super zettel.

Dienstag, 18. Mai 2010

numero einhundert

reinblick bei der glücklichen evapopeva:

am donnerstag war ich in m und habe das tollste konzert erlebt. ich stand regenüberströmt auf dem brunnen des marienplatzes, schaute auf die wippende regenschirmmenge und lauschte fabelhafter musik. dann durfte ich auch noch darüber schreiben. und videobloggen.

am freitag samstag und sonntag war ich auch in m und hab viel erlebt: s-bahnen, trompetenklänge, polizisten, waschstraßen, großi, pizza und und und und.

gestern habe ich zum ersten mal in meinem leben straßenmusik gemacht. es war eine katastrophe und ich hab nicht einen cent verdient. trotzdem das allerschönste was ich in letzter zeit gemacht habe. danke an meine johanna weil sie die person war die mit mir auf dem rathausplatz saß.

achso wegen der überschrift. ja das hier ist der 100. post bei
balkon gießen! Nicht vergessen
jetzt darfst du auf cool klicken und fröhliche glückwünsche eintragen.

Montag, 10. Mai 2010

es geht um münchen



bald gehts nach münchen.
die menschen in münchen sind so hochnäsig dass sie ihre sackgassen straßen nennen.
die menschen in münchen sind so herzerwärmend freundlich dass sie dir auf dem supermarktparkplatz zeigen wo du parken kannst.
die menschen in münchen sind so lahm, das sie sich erst um ein uhr trauen zu tanzen.
die menschen in münchen sind so verrückt dass sie im stadtpark surfen.
die menschen in münchen haben süße hunde schöne taschen und einen englischen garten mit einem chinesischen turm und wiener pferdekutschen.
münchen ist jedes mal doch wieder anders als gedacht.

Freitag, 7. Mai 2010

egal


egal was passiert ich glaub an die janne.

so gern würde ich jetzt ihren charmanten blog über design, ideen und online-shops hier verlinken, aber den gibts noch nicht.

dafür zeig ich euch was für tolle t-shirts sie macht. aus der janne wird mal was. irgendwann verkaufe ich das shirt für einhundertfünfzig moneten bei ebay, weil die janne dann berühmt ist.

achso wer das mit den moneten nicht verstanden hat kann ja mal überlegen, wer da auf meinem bauch seinen bauch rausstreckt.

Donnerstag, 6. Mai 2010

gerne empfehle ich

wer auf sensationelle fotos mit sinn steht und sich gerne von schönen gedanken umwerfen lässt, der mag bestimmt auch den entzückenden neuen blog von theresa.

Dienstag, 4. Mai 2010

Was für das Ruhrgebiet spricht



Es gibt so viel zu entdecken. Das Zebra auf dem Fabrikturm.

Samstag, 1. Mai 2010

Mann ist das schwer

Süden Norden Westen Osten München Berlin Ruhrgebiet Stuttgart Den Haag Mannheim Bonn Köln Hamburg Wuppertal Aachen Brüssel Oldenburg Bremen Leipzig Potsdam Passau Freiburg Amsterdam Konstanz Freunde Familie Verwandte Meer Brücken Seen Berge Konzerte Museen Parks Flair Flohmärkte weit weg in der nähe große Stadt kleine Stadt Land Fluss wohin wohin wohin?

Dienstag, 20. April 2010

la cuisine



wieder mal einen zettel gefunden. kurzer kommentar dazu: küchen müssen groß sein. darin muss man kochen und essen können. sie ist ekelig, wenn jemand darin indische ekel gewürze benutzt. sie ist der schönste ort wenn man ausgehungert mit der kleinen schwester nudelauflauf mit schinken baut. weil meine küche keine richtige küche ist mussten wir auf dem sofa essen. auch schön.

Donnerstag, 15. April 2010

comeback



de fois c'est vrai mr. wuppertal