Sonntag, 30. September 2012

Donnerstag, 27. September 2012

zurück zum eigentlichen



weil das hier ein zettel blog ist. der zettel kam aus einer hosentasche, der ich erklärt habe, was ich auf meinem blog mache. was die literatur- und kulturvergleichende untersuchung angeht, brauchen wohl überall die menschen die gleichen sachen. besonders schön ist natürlich pâte, aus persönlichen gründen. und haricôts sind bohnen, falls ihr euch das fragt, mein neues wort des tages.

Dienstag, 25. September 2012

phrasen über fragen

also ich fahre nachts ohne angst vor der polizei fahrrad, ohne licht und bremsen. das ist leicht, das kann ich euch berichten von hier. und ich habe angefangen, käse zu lieben, besser gesagt, ich habe mich entschieden käse zu lieben. alles andere, was ich finde und denke und bekämpfe kann ich nicht in worte fassen, nicht weil es zu schön wäre, das meine ich nicht. es ist mehr genau das, was ich hier erlebe, die erfahrung, keine worte zu finden, obwohl worte doch alles sind, mit was ich mich auskenne. gestern wurden mir ein paar fragen gestellt. was ist eine falsche annahme, die menschen über dich haben? was ist dein lieblingszeitpunkt der woche? was waren die intensivsten 5 minuten deines lebens? es ist so schwierig, nicht antworten zu können, weil meine sprachkenntnis nicht ausreicht, aber es ist auch interessant, weil antworten vielleicht nicht immer das richtige ist, vielleicht ist die antwort zu kennen nicht immer das richtige, vielleicht ist reden nicht immer das richtige. weil doch meistens die sätze herauskommen, die wir uns irgendwann überlegt haben. es geht vielleicht viel mehr um den moment vor dem antworten oder der moment direkt nach der frage. dort befinde ich mich grade und jeder satz, den ich jemals über mich formuliert habe, ist in frage gestellt. hatte ich ihn mir gut überlegt? es ist wie mit dem käse. ich habe ich hasse käse einfach durchgestrichen und oui j'aime bien le fromage hingeschrieben. welche sätze hast du dir über dich selbst ausgedacht, die gar nicht stimmen?

Mittwoch, 19. September 2012

from the heart



in drei schritten zum glück. 
1. play drücken. 
2. das schönste foto von gestern anklicken. 
3. an deinen sommer zurückdenken.

Montag, 17. September 2012

liebes ich,

sei mutig und entschlossen.

Samstag, 15. September 2012

s'il te plaît

ein mädchen wurde heute von der tram überfahren, in der ich saß, nur weil sie kurz mal nicht aufgepasst hat und das jetzt haben bestimmt schon viele gesagt, aber dafür, dass das leben so scheiße einzigartig ist, ist es viel zu gefährlich. bitte pass gut auf wenn du über die straße gehst ja?

Freitag, 14. September 2012

best, and, saufn und ahme.

hinweis. lesefaule können bis zum letzten absatz vorspringen. 
erst wollte ich sie geschickt ganz übergehen, die ganze auslandssache. weil mich das gerede immer nervt und die blogs dazu und die fotos und die fremdsprache und die geschichten, die man sich überlegt zu erleben. ich erzähl keine geschichten, ich beschreibe nur ein bisschen. damit das klargestellt ist. hier gibt es ein fenster. hinter dem fenster ein bisschen kanal, ein bisschen straße, ein bisschen bushaltestelle, ein bisschen natur. hinter dem kanal gibt es wichtige gebäude, dahinter gibt es schöne parks, dahinter eine stadt, dahinter ein land und so weiter. vor dem fenster ist ein raum und ich, ich bin auch hier. sonst ist niemand da, nur noch ein paar sachen. ein blaues notizbuch, ein paar kugelschreiber, eine gitarre, zeug. wenn ich was gelernt habe, dann dass man sich zwingen muss, mutig zu sein. außerdem, einfach überall einmal hinzugehen, weil es dann nicht mehr fremd ist und das fremde ist das, was uns eigentlich angst macht. und dass lächeln immer hilft, aber das habe ich schon immer geahnt. ich hasse diesen eintrag, genau so wollte ich es nicht machen. mist es tut mir leid. wie kann man ohne kitschig zu sein von frankreich berichten? wie kann man ohne diesen komischen weitgereisten und möchtegernweisen tonfall von einer reise sprechen? wie kann man wahr von der neuen geschichte erzählen, die man hier für sein leben hält, jetzt wo es das leben da pausiert? ihr seht, ich bin immer noch ein fragezeichenmensch und da hilft auch französisch sprechen und durch den park rennen und alleine in museen sein und menschen aus istanbul kennenlernen nicht weiter. darum hör ich auf zu schreiben und schreibe nur noch wesentliches. 
es geht mir gut, das wetter ist wechselhaft, die unterkunft einwandfrei, morgen geh ich auf den flohmarkt und kaufe mir eine teekanne.

Dienstag, 11. September 2012

Montag, 10. September 2012

mein neues grünes fahrrad

wir lieben es zu leiden.
wir könnten größer sein.
ohne wenn und aber
über stock und stein.
alle zweifel gibts nicht.
aber manche schon,
siehst du auch, wenn du uns siehst,
alles ton in ton?
geht wieder alles seinen gang?
geht es dabei um mich?
gehts dir gut? geht es voran?
wie schlimm steht es um dich?
kauf dir was du brauchen kannst
fahr rad durch deine stadt.
sammel dich und sammel ein.
von jedem baum ein blatt.
du kannst mich gut gebrauchen
ich teile deine angst
von meinem leben kriegst du nichts
wenn du nichts verlangst.
warten warten warten warten
ist alles gut, ist alles gut.
vorwärts rückwärts seitwärts ran
jacke hose hut.