Freitag, 31. Mai 2013
so einfach ist das
"Also zum Heiraten : du musst ein zweites bett haben und das Haus voll ausgebaut. Und evtl alle Herzevents mit ihr gemacht haben"
Sonntag, 26. Mai 2013
Samstag, 25. Mai 2013
über evapopeva
Weil ich immer fälschlicherweise davon ausgehe, dass diesen Blog nur meine Eltern, Schwestern und Janne lesen und ich nichts erklären muss, erkläre ich mich heute allen Menschen, die mich gar nicht kennen.
Wie heißt du?
Meine Eltern haben mich Eva genannt, ich nenne mich Effi, mir ist eigentlich egal, wie man mich nennt, aber lieber ist mir Effi.
Was machst du?
Ich studiere Germanistik (also Sprach- und Literaturwissenschaft) und Kulturanthropologie. In Germanistik erforscht man Sprache, wie sie entstanden ist, wie sie aufgebaut ist und wie man sie benutzt. Zum Beispiel erforsche ich in einem Seminar, wie es kommt, dass bei Gesprächen nur 5% Überlappung entsteht, dass also zb. zwei Sprecher gleichzeitig reden. Woher weiß man, wann man dran ist mit reden? Literaturwissenschaft beschäftigt sich mit Literatur, leider nicht mit der Schönheit der Sätze oder interessanten Ideen, sondern mit der Wissenschaft der Texte. Wie Kunst- oder Musikwissenschaft macht auch Literaturwissenschaft keinen Sinn, ein Oxymoron würde ich es sogar nennen, dieses Wort. Wissenschaftliche Beschäftigung mit Kunst oder Literatur ist nicht nur unsinnig, sondern auch ermüdend und langweilig. Ich bin nicht der größte Literaturwissenschaftsfan. Kulturanthropologie beschäftigt sich mit Kultur. Nicht um Theater und Kunst, es geht meistens um Alltag in meinem Studium, um photographieren, Arbeit, Familie, Errinnerung usw., diese Phänomene werden aber nicht als normal angesehen, als wären sie von alleine da, sondern sie sind von unserer Gesellschaft konstruiert und geformt, geteilt und entstehen somit weiter. "Culture is the stories we tell ourselves about ourselves" sagt C. Geertz. Kultur ist nicht das, was da ist, sondern das, wie wir die Dinge erfinden, indem wir sie machen und wie sich dadurch eine bestimmte Art etabliert, wie in einer Gesellschaft Dinge gemacht werden. Das ist alles sehr theoretisch, ich weiß. Das Studium ist aber wirklich interessant. Mein Kommilitone hat mal gesagt, er studiert Kulturanthropologie, um inspiriert zu werden und auch ich hab schon die eine oder andere Songidee oder Textzeile an den Rand meines Blocks geschrieben, wenn ich in der Vorlesunge saß und etwas total verrücktes gehört habe, was man immer als normal empfunden hat.
Was machst du sonst noch?
Ich hab eine Band (FEFA), ich schreibe dieses BLOG, ich arbeite bei TEENAGERFEIZEITEN mit (Navigatoren), veranstalte unregelmäßig MUCKELIG, schreibe für TEENSMAG und DRAN, wohne in einer WG, in der wir abends Filme an die Hauswand von gegenüber projeziieren und vom Balkon aus zuschauen, ich bin in einem HAUSKREIS, in der wir zu fünft Donnerstags einen Text aus der Bibel lesen und darüber diskutieren, ich trinke Kaffee mit Freunden, lese BLOGS und schreibe KURZGESCHICHTEN, ich versuche, Sonntags in den GOTTESDIENST zu gehen, schaffe es aber fast nie, ich schreibe TAGEBUCH und BRIEFE und liebe es, MIXCDS zu brennen und zu PHOTOGRARIEREN, Musik aufzunehmen und mit Janne Videos dazu zu schneiden.
Was findest du schön?
Autofahren mit offenem Fenster, wenn man mit einem Thema aus der Uni so beschäftigt ist, dass man nachts darüber diskutiert, Projekte, frühstücken, Gottesdienste, die einen gleichzeitig runterholen und beflügeln, Lagerfeuer, zelten, singen, reden, aus Zufall schöne Fotos machen, glauben, tanzen, segeln. Ich mag Verben. Haldern Pop Festival, Freizeiten, Zuhause sein.
Was nervt dich an der Welt?
Dass immer alles perfekt sein muss, dass es keine Literaturhochschulen gibt wie Kunst- und Musikhochschulen, dass Photos mit Photoshop bearbeitet werden, Regen, dass immer alle Fehler retuschiert werden, glatte Popmusik ohne Schwächen, dass man immer das Gefühl vermittelt bekommt, das man etwas braucht, was man noch nicht hat, dass alles so verfahren ist.
Wie heißt du?
Meine Eltern haben mich Eva genannt, ich nenne mich Effi, mir ist eigentlich egal, wie man mich nennt, aber lieber ist mir Effi.
Was machst du?
Ich studiere Germanistik (also Sprach- und Literaturwissenschaft) und Kulturanthropologie. In Germanistik erforscht man Sprache, wie sie entstanden ist, wie sie aufgebaut ist und wie man sie benutzt. Zum Beispiel erforsche ich in einem Seminar, wie es kommt, dass bei Gesprächen nur 5% Überlappung entsteht, dass also zb. zwei Sprecher gleichzeitig reden. Woher weiß man, wann man dran ist mit reden? Literaturwissenschaft beschäftigt sich mit Literatur, leider nicht mit der Schönheit der Sätze oder interessanten Ideen, sondern mit der Wissenschaft der Texte. Wie Kunst- oder Musikwissenschaft macht auch Literaturwissenschaft keinen Sinn, ein Oxymoron würde ich es sogar nennen, dieses Wort. Wissenschaftliche Beschäftigung mit Kunst oder Literatur ist nicht nur unsinnig, sondern auch ermüdend und langweilig. Ich bin nicht der größte Literaturwissenschaftsfan. Kulturanthropologie beschäftigt sich mit Kultur. Nicht um Theater und Kunst, es geht meistens um Alltag in meinem Studium, um photographieren, Arbeit, Familie, Errinnerung usw., diese Phänomene werden aber nicht als normal angesehen, als wären sie von alleine da, sondern sie sind von unserer Gesellschaft konstruiert und geformt, geteilt und entstehen somit weiter. "Culture is the stories we tell ourselves about ourselves" sagt C. Geertz. Kultur ist nicht das, was da ist, sondern das, wie wir die Dinge erfinden, indem wir sie machen und wie sich dadurch eine bestimmte Art etabliert, wie in einer Gesellschaft Dinge gemacht werden. Das ist alles sehr theoretisch, ich weiß. Das Studium ist aber wirklich interessant. Mein Kommilitone hat mal gesagt, er studiert Kulturanthropologie, um inspiriert zu werden und auch ich hab schon die eine oder andere Songidee oder Textzeile an den Rand meines Blocks geschrieben, wenn ich in der Vorlesunge saß und etwas total verrücktes gehört habe, was man immer als normal empfunden hat.
Was machst du sonst noch?
Ich hab eine Band (FEFA), ich schreibe dieses BLOG, ich arbeite bei TEENAGERFEIZEITEN mit (Navigatoren), veranstalte unregelmäßig MUCKELIG, schreibe für TEENSMAG und DRAN, wohne in einer WG, in der wir abends Filme an die Hauswand von gegenüber projeziieren und vom Balkon aus zuschauen, ich bin in einem HAUSKREIS, in der wir zu fünft Donnerstags einen Text aus der Bibel lesen und darüber diskutieren, ich trinke Kaffee mit Freunden, lese BLOGS und schreibe KURZGESCHICHTEN, ich versuche, Sonntags in den GOTTESDIENST zu gehen, schaffe es aber fast nie, ich schreibe TAGEBUCH und BRIEFE und liebe es, MIXCDS zu brennen und zu PHOTOGRARIEREN, Musik aufzunehmen und mit Janne Videos dazu zu schneiden.
Was findest du schön?
Autofahren mit offenem Fenster, wenn man mit einem Thema aus der Uni so beschäftigt ist, dass man nachts darüber diskutiert, Projekte, frühstücken, Gottesdienste, die einen gleichzeitig runterholen und beflügeln, Lagerfeuer, zelten, singen, reden, aus Zufall schöne Fotos machen, glauben, tanzen, segeln. Ich mag Verben. Haldern Pop Festival, Freizeiten, Zuhause sein.
Was nervt dich an der Welt?
Dass immer alles perfekt sein muss, dass es keine Literaturhochschulen gibt wie Kunst- und Musikhochschulen, dass Photos mit Photoshop bearbeitet werden, Regen, dass immer alle Fehler retuschiert werden, glatte Popmusik ohne Schwächen, dass man immer das Gefühl vermittelt bekommt, das man etwas braucht, was man noch nicht hat, dass alles so verfahren ist.
Freitag, 24. Mai 2013
from one git to another
I can hear the eyebrows raise when i start singing
cause the songs i sing are all about myself
you can read me like a book
i'm not as clever as i look
she says the point of this is not to date the future
so just focus on the task at hand
try to break up with your pride
and start to flirt with satisfied
aus dan mangan - you silly git.
nice, nice, very nice von dan mangan ist so ein album, das mich immer wieder umhaut. erst die musik und dann der text, verrückterweise. auf der tour haben wir ein lied davon gecovert, ich werde das euch bald zeigen, aber erst hört euch das album an. und in dan mangan bin ich verliebt seit dem ich ihn im spiegelzelt erlebt hab, robots need love, too hat er da gesungen und ich hab seifenblasen in die menge gepustet und hatte farbe im gesicht und es war unglaublich warm und schön. guter mann, absolute empfehlung für maitage, an denen es regnet.
Samstag, 18. Mai 2013
Donnerstag, 16. Mai 2013
Dienstag, 14. Mai 2013
Mittwoch, 8. Mai 2013
N5
was ich von diesem zettel gelernt habe: man denkt es geht immer so weiter aber irgendwann ist es zu spät und dann fahren nur noch nachtbusse.
Mittwoch, 1. Mai 2013
checklist
diesen zettel hab ich vorgestern an der bushaltestelle gefunden. mehr sag ich dazu nicht, lasst eurer phantasie freien lauf.
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