Freitag, 21. November 2014

eine geschichte über ein herz

das herz hat nie im takt geschlagen,
im gegenteil, es sträubt sich,
es scheint in sich hineingekehrt
duckt sich dort unentwegt.
hin und wieder wankt das herz
noch hält sich’s auf den beinen
jeder wind ist ihm gefahr,
es droht mir, umzukippen.
nur schwierig ist es aufzurichten,
es lässt nicht mit sich reden,
man kann es lediglich berührn,
begreifen kann man nicht.
es hätte gerne seine ruhe,
es wehrt sich unentwegt,
wild schlägt es um sich, immer zu,
und weiß nicht, was es will.
das herz ist wütend abgedampft,
zieht sich in sich zurück,
es lässt die jalousinen runter
weil es sich nichts verspricht.
die haut darum wird langsam dünn, 
und ich kann nicht umhin,
das herz, mein herz, es kämpft sich ab,
ich glaub, es häutet sich.
es lässt das alte fell zurück
schließt jede klappe zu
es wendet sich von allem ab
was herzen traurig macht.
mein herz, es schluckt den schlüssel runter
es reißt sich jetzt zusammen
es lächelt seine zukunft an
mein herz nimmt sich ein herz.
mein herz hat einen freund gefunden
ein herz aus treuem gold,
das weder sich beirren lässt
noch wirre tränen scheut.
das herz, es kann von glück nur sprechen
es tut, was herzen tun,
mein herz hat nie im takt geschlagen
es ist ein freestyleherz.













Dienstag, 28. Oktober 2014

wie früher


ich hab solche momente in denen ich alles fühle, alles, was ich je gefühlt hab
und ich sehe alles, was ich je gesehen hab, so fühlt sich das an, ich fühle die angst, 
auf meiner eigenen hochzeit zu sein, ohne die toten, deine hände, 
die mein gesicht festhalten, 
ich fühle meine siege beim laufen, früher, als ich immer die schnellste war, es war mir ehrlich gesagt peinlich, immer die schnellste zu sein, 
ich fühle, wie ich manchmal gerne eine halbe stunde hätte, um meinen opa in ruhe zu vermissen, ich fühle wie sich in mir alles verdreht bei dem gedanken an all die toten,
 ich fühle scham, ich fühle die not, mich erklären zu müssen, ich fühle den zweifel an der zukunft, als könnte man an etwas zweifeln, was noch nicht ist, 
ich fühle alle nervösität bei allen autofahrten, ich fühle die leere der autobahnen, ich fühle die einsamkeit, wenn alle lachen und ich nicht, nicht, 
weil ich nicht lachen kann, sondern weil ich nicht will,
 ich fühle die traurigkeit, die ich beim lesen habe, die nie einsam ist, 
ich fühle alle traurigkeiten auf einmal, 
ich fühle jede seltsamkeit mit menschen, dieses unwohle gefühl, ich fühle dieses gefühl, was ich in kaufhäusern hab, mir wird heiß und ich hasse mein gesicht, das gefühl, wenn man in hässlicher kleidung shoppen geht und denkt, es bringt doch alles nichts, die mühe lohnt sich nicht, 
ich gebe auf, 
ich fühle, wie mir menschen leidtun und ich fühle, wie ich selbst so werde, schleichend und langsam, kontrollierend, von angst bestimmt, dinge auszusprechen, ich höre alles, was man mir je sagte, wie ehrlich ich sei, wie außergewöhnlich, you rule, 
ich höre auch, wie langweilig ich bin und wie naiv, dass ich mich krampfhaft um echtheit bemühe, ich höre stille, diese ganze stille aus allen nächten und aus allen wäldern, 
ich höre die lauten, dunklen partys, ich spüre, 
wie langsam alles zu grunde geht, und 
wie anstrengend ein lachen ist, 
selbst an weihnachten, 
meistens ist das so, wenn ich musik höre, in der alles enthalten ist, oder in kirchen, in räumen mit hohen decken oder am meer, dann fühle ich alles gleichzeitig nochmal und meine seele scheint zu platzen, weil sie schon vierundzwanzig jahre zusammenhalten muss, 
kennst du das?

Freitag, 3. Oktober 2014

ruhe.

"die hauptsache war, dass man lebte. das war die hauptsache."


Sonntag, 21. September 2014

plan 1

wenn ich grade einfach mal laut denken darf, vielleicht, weil sich eben keine türen öffnen für mich und weil das leben mir nichts anbietet, weil ich nicht nach den regeln gespielt hab und mein lebenslauf größtenteils unsinn zu bieten hat, weil ich da sowieso nicht mitmachen will bei den geschichten, weil ich nicht das jahr, in dem ich 25 bin verschenken will an ein späteres, weil ich plane, immer arm zu sein, vielleicht ist es gar keine dumme idee, meine gitarre nehmen und meinen rucksack, mich schwersten herzens von dir verabschieden und in eurer gartenhaus ziehen bis mir was besseres einfällt, dort einsam sein und endlich eine sehr lange geschichte schreiben oder auch wirklich alle menschen besuchen, die ich bisher traf und sie fragen, wie sie das machen, und dazu dann arm sein, angewiesen sein, hungry and foolish, und im großen stil versagen vielleicht, und dann abgemagert und geknickt wiederkommen und dir in allen einzelheiten erzählen, wie es war. als eine von vielen türen, die ich nicht sehen kann, weil sie nicht türen sind, sondern wände, die es einzureißen gilt. 

Samstag, 2. August 2014

neuer post karten



















































































































aus der aktuellen fefa postkarten kollektion.

Donnerstag, 10. Juli 2014

N O S W

weißt du noch die vielen male, als wir unverhofft vom glück überrascht wurden, weißt du noch wie das pferd an unserem zelt geknabbert hat und wir steckten die köpfe aus dem zelt und ein kleiner junge sagte es uns, das pferd hat an eurem zelt geknabbert, weiß du noch, wie wir die längste straße der welt gefahren sind und am ende war der bauernhof und der kleine schwarze hund, den wir fast mitgenommen hätten, weißt du noch, wie wir auf dem parkhausdach ein feuerwerk gezündet haben und weißt du noch, wie wir schlauchboot fahren waren auf unserem kanal, weißt du noch, dass wir einen stammplatz hatten zum sonnen und weißt du noch, wie wir alle vom boot gesprungen sind und weißt du noch, wie du mir kopfsprung beibringen wolltest und wie wir auf der mauer saßen und döner gegessen haben und wie wir surfen waren und katamaran fahren und im sonnenuntergang segeln, weißt du noch, wie wir in den norden gefahren sind, weißt du noch, wie wir nach westen gefahren sind und nach osten, nur der süden fehlt uns noch, weißt du noch, wie wir tischtennis gespielt haben, wie du mit snowboardfahren beigebracht hast und ich zwischen irrer panik und großem spaß hin und her pendelte, tagelang, weißt du noch, wie du mich auf dem lenker mitgenommen hast, weißt du noch, als wir auf meinem balkon saßen, in schlafsäcken eingepackt und die bunte lichterkette hat geflackert, weißt du noch, als katja ihren schuh verloren hat, oder war es ein eis, weißt du noch, wie du die kerze ausgeschnippt hast mit dem kronkorken, weißt du das noch, und wie wir in vielen küchen saßen und am lagerfeuer und auf dem steg, weißt du noch wie wir abends sport gemacht haben und wie wir immer irgendwas machen, kein wunder, dass d. mir sagt, wie fit ich aussehe, weil ich mit dir alles mache, vom dem ich früher nur geredet hab.

Freitag, 27. Juni 2014

hetzen

es gibt das leben und den tod. es gibt menschen und tiere. unsere gedanken gibt es. und die welt. außerdem das universum. aber zeit gibt es nicht. du brauchst dich also nicht hetzen. fühlst du dich jetzt besser? ich fühle mich besser. wird schon gutgehen. schönen tag noch.

erlend loe. naiv. super.

Samstag, 14. Juni 2014

interieur


frau janne holzmüller ist außergewöhnlich begabt, meiner bescheidenen und voreingenommenen meinung nach, nicht nur, weil sie mich und den bub so schön malt, sondern, weil sie dafür ins bad geht und dann da nebenan im bad sitzt und durch den türspalt guckt und malt, mehr bild und schrift gibt es in ihrem portfolio.

Mittwoch, 11. Juni 2014

ferien





am bewährten schönsten ort in den ferien, mit dem bub und seiner schwester, mit neuen freunden und kleinen abenteuern, kirsch-sauermilch-eis und flauten, mit hitzegewittern und megafonen, mit sonnenuntergang und horizont, mit draußen essen und abends aufs wasser starren, mit auf mauern sitzen und mit wegdriften, mit frühstück und sonnenbrand, mit seilen und segeln, mit nassen haaren und neoprenanzügen, mit kutterfahren und den hafen fegen, mit aufschießer in den sonnenuntergang, mit surfen statt abendbrot, mit allem, was man braucht, ruhe und bewegung, hitze und wasser, nette menschen und ein steg. 

Donnerstag, 29. Mai 2014

schallend

könnten wir freunde sein
mit anrufen
und gelächter, schallend, rauchend

könnten wir etwas sein
mit gefühl, mit angst
mit einem wort, das beide bezeichnet

könnten wir kämpfen
wenn kämpfen etwas wollen bedeutet
oder etwas anderes

könnten wir draußen sein
verpackt
oder drinnen, anders

könnten wir, könnten wir 
was wir nicht sind
könnte etwas sein

könnten wir etwas haben
und wenn es das einzige ist
an das wir uns halten, nur eine regel

könnten wir das hier als richtwert festlegen
für den rest der dinge
wir sind der punkt, wo alle geschichten enden

könnten wir etwas schaffen, 
was es nicht gab
könnten wir was finden

könnten wir von null anfangen
frei sein
schnell

könnten wie uns ineinander fallen
schubsen, ziehen, drängen, fliehen, flüchten
sehen

könnten wir noch nicht sein
das hier warten nennen
warte

könnten wir langsame schritte versuchen
andeuten
ausstellen

könnten wir werden
statt könnten
könnten wir sein

Mittwoch, 28. Mai 2014

intakt.


zum glück



seh ich auch nichts, das ich gern sehen möchte,
so seh ich doch, zum glück auf beiden augen
wie eh und je;
und hör ich auch nichts, das ich gern hören möchte,
so hör ich doch, zum glück auf beiden ohren
wie eh und je;
und fühl ich auch nichts, das ich gern fühlen möchte,
so fühl ich doch, zum glück, an allen körperstellen
wie eh und je;
und denk ich auch nichts, das ich gern denken möchte,
so denk ich doch, zum glück, in meinem kopf
wie eh und je;
und steh ich auch nicht, wo ich gern stehen möchte,
so steh ich doch, zum glück, mit beiden beinen
wie eh und je;
und nehm ich auch nichts, das ich gern nehmen möchte,
so nehm ich doch, zum glück, mit beiden händen
wie eh und je;
und wenn, vor der vergeblichkeit von allem,
mich grauen packt, so bin ich doch, zum glück,
intakt wie eh und je. 

(ernst jandl)

Mittwoch, 21. Mai 2014

so wieder leben

ich bin gekommen, um zu kentern und mich wieder aufzurichten, um jede krankheit einmal zu haben, um nächte wach zu sein und tage zu verschlafen, ich bin gekommen, um jeden tag einmal aus der puste zu kommen, ich bin gekommen, um mal zu jedem arzt zu gehen, ich bin gekommen, um jeden schmerz einmal zu fühlen, ich bin auch gekommen, um mich über jede ungerechtigkeit 90 sekunden lang aufzuregen, ferner bin ich dazu gekommen, zu singen, weil ich es gerne mache, ich bin gekommen, zu rennen, weil ich es kann, ich bin gekommen, um zu schreiben, weil ich einen kopf habe, ich bin gekommen, um zu lesen, weil es andere köpfe gibt, ich bin gekommen, um eine welt zu ergründen, die unergründlich ist, aber von der menschheit als ergründbar vorgestellt wird (so tue ich, als nähme ich sie ernst, die wissenschaft, ja, ja, das war die und die epoche und ihre merkmale sind folgende und das war der autor und der steht für politische lyrik, ich nicke das ab, ich verstehe, wie die menschen alles verstehen wollen, wie man will, dass man über viele jahre ein kapitel in einem buch schreiben kann, was 2004 erscheint), und vor allem bin ich gekommen, um von nichts irritiert zu sein, um niemals zu denken, so ist die welt, so ist die zeit, so ist mein herz, so ist mein wille, so ist gott, so sind die menschen, ich bin gekommen, um alles kennenzulernen, von jeder seite zu betrachten, ich bin gekommen, um die wahrheit auszusprechen, die ich für aktuell erachte, wissend, dass ich mich nicht darauf verlassen kann, wissend, das glauben das einzige ist, was mir bleibt, ich bin gekommen, ich bin gekommen, um zu jemandem zu werden, der denkt und etwas beiträgt, jemand, der die welt gestaltet, wenn auch nichts neues, immerhin etwas, aus dem, was die welt mir anbietet oder vielmehr, was ich mir von ihr nehme, wie gesagt, ich bin gekommen, um zu lesen, mir dadurch zu nehmen, was ich wissen muss, was ich fühlen muss, zu ergründen, was vor mir gedacht wurde, was neben mir gedacht wird, ich denke immer öfter, man muss nur ein buch gelesen haben, um zu verstehen, das alles delikat ist, heilig und hochkomplex und dass wir alle uns ähneln und uns alle unterscheiden, man muss nur ein buch lesen, oder eine reise machen, man muss nur einmal die augen aufmachen und aufhören, eine meinung zu haben (als könne man eine meinung haben) oder ein bild oder ein prinzip, dann würde man anfangen, vielleicht, statt sich selbst in einem anderen, ein gegenüber sehen zu können, ein leben, man würde den anderen als folge suchen und man würde dem anderen in folge näher kommen, man würde sich währenddessen und wie nebenbei selbst näher kommen und man würde größer werden können, wahrer, mutiger, entschlossener und man würde, jeder für sich, zu einer sammlung an menschen, büchern, orten, ideen und gefühlen werden können, die es dem, der dich ansieht, ermöglicht, in dir zu lesen, in dir zu reisen, in dir zu wachsen, es könnte ein universum enstehen aus zwei sammlungen, die sich suchen und begegnen, in harmonie und streit, es könnte daraus werden eine menge, eine ebene, eine verdichtung von vielfalt und verständnis, nicht nur oberflächlicher art, sondern verständnis für das leben, um das zu lernen, um so zu werden, bin ich gekommen.

Donnerstag, 15. Mai 2014

ersagtesbesseralsich

Ich weiß nicht, was aus mir werden soll, ich kann jetzt nicht an solche Sachen denken.
Was gut ist, wissen wir, es steht in den Geboten. Aber Gott ist nicht nur in den Geboten, sie sind nur der kleinste Teil von ihm. Du kannst bei den Geboten stehen und kannst weit von Gott weg sein.
Das Ziel ist dies: mich immer dahin zu stellen, wo ich am besten dienen kann, wo meine Art, meine Eigenschaften und Gaben den besten Boden, das größte Wirkungsfeld finden. Es gibt kein anderes Ziel.
Man kann ohne alle Wissenschaft sehr klug sein. 

Hermann Hesse. Narziß und Goldmund. 

Dienstag, 13. Mai 2014

Donnerstag, 1. Mai 2014

vorallemanfang.

















 worte von rilke auf foto.






Montag, 28. April 2014

berlin.




Montag, 21. April 2014

AEINS



komm, lass uns abhauen, wir nehmen die a1 richtung norden und fahren, wenn grad kein stau ist, so schnell, bis der kofferraum anfängt zu klappern in diesem auto baujahr 96 und ich frag dich den fahrzeugbrief ab weil mir langweilig ist und du schätzt wie lang es ist und wie hoch, wie laut, in db, wie schnell es fahren kann, 145 km und wie viele plätze es hat, komm, wir fahren an großstädten vorbei und landen in einer kleinstadt, komm wir flüchten vor allem, was nervt, ich leg meine füße auf die ablage und komm, wir schweigen uns an bis bremen, komm wir fahren weiter bis ans meer, komm wir lassen das auto stehen und  den drachen fliegen, komm wir essen pommes und softeis, und komm, wir packen wieder alles ins auto und sagen wiedersehen und komm, wir fahren wieder nach hause.

Samstag, 12. April 2014

eine geschichte über das, was ich nicht mehr glaube und glaube.

ich glaube nicht mehr an kriterien, ich glaube nicht mehr an die umstände, ich glaube nicht mehr an religion, ich glaube nicht mehr daran, dass es nur herz und kopf gibt, ich glaube, das herz hat seinen eigenen kopf und auch der kopf hat ein herz, ich glaube nicht mehr an spielchen spielen, ich glaube nicht mehr an dieses kurze hochgefühl, wenn man jemanden für sich gewinnen konnte, indem man glänzte, ich glaube nicht mehr, dass es besser ist als die erfahrung, wenn jemand dich nie nervt, ich glaube nicht mehr daran, dass alles ganz einfach ist, aber ich glaube auch nicht mehr daran, dass alles unausprechbar kompliziert ist, ich glaube nicht mehr an alles, was alle halt so machen, ich glaube an nichts mehr, was man nicht macht, ich glaube an nichts mehr, was unmöglich ist, ich glaube nicht mehr, dass man äpfel mit birnen vergleichen kann, ich glaube nicht mehr daran, dass allgemeines der allgemeinheit entspricht, sondern dass genau das gegenteil der fall ist, das besondere entspricht ihr, ich glaube nicht mehr an harmonie, solange sie nicht wahr ist, ich glaub nicht mehr an alles, was nicht tiefgreifend durchfühlt und durchdacht wurde, ich glaube nicht mehr, dass ich jemanden brauche, der mir lieder schreibt, denn wenn ich mal eins brauche, kann ich es mir selbst schreiben. 


ich glaube aber an respekt, noch mehr als früher, an respekt, ich glaube an verantwortung, an tour, ich glaube an freundschaft, ich glaube an die zeit, ich glaube ans reifen, ich glaube an zwei menschen, die sich nicht einander vor die Füße werfen, ich glaube an den wind, auch wenn man ihn nicht sieht, ich glaube an meine erinnerung, ich habe kein wahl, ich glaube daran, dass sie mich nicht trügt, nicht, weil sie wahr ist, aber, weil sie mir sagt, was ich wissen muss, ich glaube ans glauben, ich glaube neuerdings ans verlieben und dass es selten vorkommt und oft verkannt wird, ich glaube ans reden, ich glaube daran, alles zuzugeben, ich glaube daran, sich die blöße zu geben, ich glaube daran, zäune einzureißen, hinter denen man zähnefletschende hunde vermutet, ich glaube daran, dass die meisten hunde in wirklichkeit lieb sind und nur aus angst die zähne fletschen, ich glaube ans ehrliche leben, ich glaube (und ich lehne mich weit aus dem fenster, weil ich ja nicht weiß, sondern nur glaube) daran, dass es vielleicht darum geht, jemandem zuliebe in kauf zu nehmen, dass er nicht alles ist, was du willst, ich glaube daran, dass man im grunde genommen genau so leben könnte, wie man will, ich glaube daran, dass es angst macht, weil es wichtig ist, ich glaube ans laut denken, ich glaube ans zweifeln als sinnvollste beschäftigung, ich glaube an die angst als lautestes gefühl, ich glaube an fefa, ich glaube an montreal, nicht als plan, sondern als idee, ich glaube ans zelten und ans pfannkuchen essen, ich glaube daran, beim leben in die schule zu gehen, ich glaube außerdem an uns, an gott und die musik, ich glaube, dass autos früher schöner waren und dass poesie die beste form der wahrheit ist, weil alle köpfe und herzen einer person in ihr zugleich sprechen, und an alle menschen, die zaudernd träumen, mit händen und füßen und mein glaube an sie hat hand und fuß.

Montag, 31. März 2014

i wish i was a character in a tv-show

it doesn't need to make sense, to make sense.

ted.

Donnerstag, 13. März 2014

fefatourgästebuch

bevor das nächste abenteuer startet muss ich noch das letzte rekapitulieren, für mich und alle, die nicht dort sein konnten, in strasbourg und bochum, heidelberg und heilbronn, fellbach niederbachem, damit ihr auch ein bisschen wisst, wie es war. wie uns überall alle menschen verstanden haben. wie toll alles war, ohne übertreibung. voila, unser gästebuch in auszügen.










Sonntag, 9. März 2014

eine geschichte über ein mädchen.





the baby’s older sister (miriam) found herself a vantage point a little way off and watched to see what would happen to him. pharaoh’s daughter came down to the nile to bathe; her maidens strolled on the bank. she saw the basket-boat floating in the reeds and sent her maid to get it. she opened it and saw the child—a baby crying! her heart went out to him. she said, this must be one of the hebrew babies. then his sister was before her: do you want me to go and get a nursing mother from the hebrews so she can nurse the baby for you?
pharaoh’s daughter said, yes, go. the girl went and called the child’s mother.

miriam the prophetess, aaron’s sister, took a tambourine, and all the women followed her with tambourines, dancing. miriam led them in singing: sing to God, what a victory! he pitched horse and rider into the sea!

miriam and aaron talked against moses behind his back.

oh! miriam had turned leprous, her skin like snow.

quarantine her outside the camp for seven days. then she can be readmitted to the camp. so miriam was in quarantine outside the camp for seven days. the people didn’t march on until she was readmitted.


2. Mose 1, 1-11 / 2. Mose 15, 20-22 / 4. Mose 12, 1-15