ich will nicht angeben. nur weiterlesen, wenn du dich wirklich dafür interessierst. die letzten zwölf monate, ungeordnet, sortiert nach dem zufallsprinzip.
hamburg. tete. tom.
amsterdam. amsterdam. amsterdam. licht.
bosseln. kohlkönigin sein.
tanzenredenschallplattehörensofortanrufenwennswasneuesgibt. gewitternacht. sarah.
mailand. eis. sonne. kleine hunde. sonja.
lago maggiore. frauen. adele. salat.
rheinkultur.
als gäbs kein morgen mehr. shanghai. knusperclub. amp.
hunde am strand. wind.
weinen. großi.
frankreich. fluss. janne. becci. katja. tabea. christian. markus. daniel. claudia. ju. da. ben. sören. simon. andere. und besonders der nackt im meer toben moment und als wir unsere füße in fußabdrücke im sand gestellt haben und uns ganz eigenartig fühlten. johanna.
einser zweier vierer fünfer achter neuner.
nothing toulouse. philipp. florian.
poitiers. cecile. louis. janne. lorraine. garten. katzen. fluss.
muckel. opa.
zeltplätze. kakao. plane. himmel.
kranichsee. fischbrötchen.
pfingstlagerfeuermitstockbrotunddeminspirierendstengespräch des jahres. tobias.
katamaranfahrn. sonnenuntergang. felix.
motorboothöchstgeschwindigkeiten.
segelregatta. teenagerlachen.
haldern pop. das leben wie es sein sollte mit toben und schreien und farbe im gesicht und seifenblasen. margarete. janne. benjamin.
the tallest man on earth und dieser lockenmädchen-und-gitarrenjunge-moment. atemnot. janne.
johnny flynn.
london.
please dont give up your dreams. rio.
einweihungspartys und geburtstagspartys und andere partys. alle.
gitarrenunterricht und vereinzelte jamsessions. yannic.
jenatour und autobahnkreuzfahrt und 180 fahren auf straßen, die kein navi kennt. johanna.
hochzeit. anna. david.
boniverboniver. wein.
unsere wohnung. katja. margarete. herr s.
der diaprojektortag. harold and maude. becci. janne.
miss li fleet foxes avett brothers wild beast gisbert.
balkino. schwarz. weiß. kakao. freunde. lachen. nachbarschaft.
hamlet. designer.
hoffnung. shane und foer im regal entdecken. füße hochlegen. betendankensingensein. tim.
laura marling in köln. ja. janne.
ausflug nach holland mit komischen fragen und lesen im zug. katja.
die kniffelnacht. felix. yannic. katja. arne. jelacht.
mal und backgeschichtensonntag. sonja.
frühstücken und gott danken. katja. gott.
muckelig. künstler.
prosecco, kaffee, reden, sitzen, sein. teilchen. fyal. specops. münster.
singenlernen und anfangen und an meine musik glauben. jonas. david.
bis 7:07 wach bleiben und einen verlorenen stern angucken und sonst gar nichts machen. ausrasten.
brighton. ed.
haltern am see. grugapark. berge. rheinfähre. köln. dieses wochenende. janne.
silberfolientag am hafen. katja.
adventskalenderaktionen. katja.
sektfrühstück ohne sekt. katja.
zombiefilme. rätselfilme. nichts tun. spielen. einfach kommen. neuefreunde.
pubweihnachtsundfreundschaftserrinnerungsnostalgieküsschenstimmung. altefreunde.
mit dem auto an einen ort mit ausblick fahren und reden. johanna.
plus die ganzen zwischenräume, an die ich mich nicht mehr errinnere aber das ergebnis ist ein glückliches und stolzes und erfülltes und inspiriertes mädchen und das bin ich.
so.
Samstag, 31. Dezember 2011
Samstag, 24. Dezember 2011
Freitag, 23. Dezember 2011
2
es war schön mit euch advent zu feiern und zu warten und zu hoffen, dass die uni bald endet und alle schön nach hause fahren und der stern erstrahlt. heute war ein guter tag. unser sektfrühstück im bett war auch ohne sekt lustig. alle heizungen aus gemacht, die tür ins schloss gezogen. die zugfahrt ging recht schnell. jetzt geh ich los und sehe alte freunde. das waren gute 23 tage, trocken und nicht zu kalt. mit vielen menschen, mit balkon und kakao und muckeligen momenten.
mehr fällt mir jetzt nicht ein. schönen abend noch zuhause, wo immer das auch ist.
mehr fällt mir jetzt nicht ein. schönen abend noch zuhause, wo immer das auch ist.
Donnerstag, 22. Dezember 2011
3
wenigstens noch ein künstlerischer beitrag und er wurde sogar schon angekündigt und hier kommt nun endlich mein gedicht. bevor ihr anfangt zu interpretieren, es entstand in einer mit geschirr gefüllten wg küche und zeigt den status quo auf und möchte nicht provozieren, sondern nur in trägster faulheit den geist und das wesen des moments beschreiben. oh und es klingt am besten wenn man es laut liest.
wenn dir die worte fehlen
um von dem ort zu erzählen
lass uns ordnungen stehlen
und befehle befehlen
wenn angst sich weit macht
und kein licht breit lacht
kein gedicht entfacht
und das hast du nicht bedacht
wenn das draußen erfriert
dich eine pause blamiert
eine kasse kassiert
ein zerzausen passiert
wenn menschen steine rumschmeißen
tiere kleider zerreißen
schwarze wolken verreisen
weiße motten verwaisen
wenn das fenster beschlägt
du dich selbst nicht erträgst
und verbrennst und zersägst
was sich mit dir nicht verträgt
wenn ganze phrasen sich reimen
betanze straßen allein
lass die distanzen daheim
hab die substanzen dabei
wenn du den sinn nicht verstehst
der beginn dir entgeht
ein gewinn sich verweht
und dein bauch sich verdreht
dann komm hierhin zurück
und such woanders dein glück
bleib immer ein stück
und sei nicht so verrückt
um von dem ort zu erzählen
lass uns ordnungen stehlen
und befehle befehlen
wenn angst sich weit macht
und kein licht breit lacht
kein gedicht entfacht
und das hast du nicht bedacht
wenn das draußen erfriert
dich eine pause blamiert
eine kasse kassiert
ein zerzausen passiert
wenn menschen steine rumschmeißen
tiere kleider zerreißen
schwarze wolken verreisen
weiße motten verwaisen
wenn das fenster beschlägt
du dich selbst nicht erträgst
und verbrennst und zersägst
was sich mit dir nicht verträgt
wenn ganze phrasen sich reimen
betanze straßen allein
lass die distanzen daheim
hab die substanzen dabei
wenn du den sinn nicht verstehst
der beginn dir entgeht
ein gewinn sich verweht
und dein bauch sich verdreht
dann komm hierhin zurück
und such woanders dein glück
bleib immer ein stück
und sei nicht so verrückt
Mittwoch, 21. Dezember 2011
4
das hier ist was besonderes. ihr dürft euch was darauf einbilden, dass ich es mit euch teile. weil ihr die besten menschen seid und mein jahr großartig und spannend und auch manchmal bescheuert und anstrengend gemacht habt. niemand darf uncool klicken. niemand darf lachen. niemand darf den kopf schütteln. niemand darf denken, vergiss es eva. bitte denkt sowas nicht.
ein blick in mein träumendesspinnerherz.
Dienstag, 20. Dezember 2011
5
Montag, 19. Dezember 2011
6
Samstag, 17. Dezember 2011
7
Freitag, 16. Dezember 2011
Donnerstag, 15. Dezember 2011
9
nur noch neun tage bis weihachten?
ach du scheiße.
ein kleiner auszug aus meinem gestern verfasste gedicht ohne titel:
wenn das fenster beschlägt
und du dich selbst nicht erträgst
du verbrennst und zersägst
was sich mit dir nicht verträgt
in drei tagen gibt es dann das ganze gedicht.
ach du scheiße.
ein kleiner auszug aus meinem gestern verfasste gedicht ohne titel:
wenn das fenster beschlägt
und du dich selbst nicht erträgst
du verbrennst und zersägst
was sich mit dir nicht verträgt
in drei tagen gibt es dann das ganze gedicht.
Mittwoch, 14. Dezember 2011
10
"hallo: ich wünsche mir: einen großen saal voll mit wunderschönen, total lieben männern, die viele frauen mitbringen, welche nackt gemacht werden um uns alle zu verlassen und die männer dann nackig machen wollen. mit freundlichen gr"
eine postkarte in meinem adventskalender im tiefkühlfach.
wer schreibt so einen quatsch?
also merkt euch: alles holt einen wieder ein und jede nacht hinterlässt ihre spuren irgendwo.
wenn das keinen sinn ergibt, ich bin immer noch verwirrt vom dem zombiefilm, wo keiner der hauptpersonen stirbt und dem rattenfilm, wo am ende einfach mal alle totgeschossen werden.
eine postkarte in meinem adventskalender im tiefkühlfach.
wer schreibt so einen quatsch?
also merkt euch: alles holt einen wieder ein und jede nacht hinterlässt ihre spuren irgendwo.
wenn das keinen sinn ergibt, ich bin immer noch verwirrt vom dem zombiefilm, wo keiner der hauptpersonen stirbt und dem rattenfilm, wo am ende einfach mal alle totgeschossen werden.
Dienstag, 13. Dezember 2011
11
Montag, 12. Dezember 2011
12
heute kam ein satz in meinem briefkasten an.
ich möchte bündigeres, einfacheres, ernsteres, ich möchte mehr seele und mehr liebe und mehr herz.
das hat van gogh gesagt und das möchte ich auch.
ich möchte bündigeres, einfacheres, ernsteres, ich möchte mehr seele und mehr liebe und mehr herz.
das hat van gogh gesagt und das möchte ich auch.
Sonntag, 11. Dezember 2011
13
Samstag, 10. Dezember 2011
17



ein kleiner einblick in meine kuschelwg, die sich irgendwie an die adventszeit anpasst und langsam doch ganz muckelig und gemütlich und feierlich wird. spätestens nachdem wir gestern eingemuckelt vom balkon (abb 1) auf die wand (abb 2a) geschaut und es grünt so grün mitgesungen haben. und endlich sind unsere nachbarn mit eingestiegen und haben von ihrem balkon auch mit eliza mitgefiebert. krochleuchter (abb 3) und radio (abb 2b) machen auch mit beim fest und tragen stolz lichter und baumschmuck.
Freitag, 9. Dezember 2011
Donnerstag, 8. Dezember 2011
17
eine kleine geschichte für euch, ganz kurz bevor ich beim adventsblogkalender versagt habe.
heute in der vorlesung.
da stand auf einmal einer auf und schaute sich um.
und der professor war irritiert. das ist der prof, der immer von woody allen erzählt, auch wenn grade nichts passiert was irgendwas mit woody Allen zu tun hat. Der Satz "berlin bleibt doch berlin" passt nämlich deswegen, weil Woody mal gesagt hat, dass er, wenn er nicht in new york wohnen würde, dann in paris.
zurück zu dem typ. der hatte jedenfalls sein handy verloren.
dann war stille. und dann sagte der professor irgendwann:
und was wollen sie jetzt machen?
und dann hat der typ ernsthaft sein handy angerufen und so still hab ich den hörsaal noch nie erlebt. als es irgendwo im saal klingelte haben alle gejubelt und geklatscht. ein großes hallo. es war sehr absurd.
und wenn dieser eintrag nicht so inspirierend, eloquent und interessant war, wie ihr es von mir gewohnt seid, dann schiebt die schuld f in die schuhe, der mir grade über die schulter schaut und grinst. und clueso, den ich grade mit scooter singen sehen muss.
und jetzt noch einen glühwein.
heute in der vorlesung.
da stand auf einmal einer auf und schaute sich um.
und der professor war irritiert. das ist der prof, der immer von woody allen erzählt, auch wenn grade nichts passiert was irgendwas mit woody Allen zu tun hat. Der Satz "berlin bleibt doch berlin" passt nämlich deswegen, weil Woody mal gesagt hat, dass er, wenn er nicht in new york wohnen würde, dann in paris.
zurück zu dem typ. der hatte jedenfalls sein handy verloren.
dann war stille. und dann sagte der professor irgendwann:
und was wollen sie jetzt machen?
und dann hat der typ ernsthaft sein handy angerufen und so still hab ich den hörsaal noch nie erlebt. als es irgendwo im saal klingelte haben alle gejubelt und geklatscht. ein großes hallo. es war sehr absurd.
und wenn dieser eintrag nicht so inspirierend, eloquent und interessant war, wie ihr es von mir gewohnt seid, dann schiebt die schuld f in die schuhe, der mir grade über die schulter schaut und grinst. und clueso, den ich grade mit scooter singen sehen muss.
und jetzt noch einen glühwein.
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Dienstag, 6. Dezember 2011
19

nach einer stundenlangen schnitzeljagd durch die wohnung fand ich diesen zettel im backofen. zusammen mit drei herren im roten mantel. so ein spaß, dieser gemeinschaftsadventskalender, nur zu empfehlen.
in belgien wirft der nikolaus übrigens mit apfelsinen und die studenten taufen am 6.12. die erstis und wählen einen blauen könig und trinken bier.
vielleicht hab ich aber im französischkurs auch was falsch verstanden.
Montag, 5. Dezember 2011
Sonntag, 4. Dezember 2011
Samstag, 3. Dezember 2011
22
ein sonnenlichtadventsgedicht
regenblättermatsch
statt
adventslichterstimmung
kein kranz
noch nicht mal
kerzen
silvester am meer
und
weihnachten zu fünft
filme
auf
wänden
kniffel
mit
rum
unglaubliche sätze
von
großen menschen
heimweh
nach
nicht zuhause
und meine mama schneidet sich
bei der gartenarbeit
die spitze von ihrem finger ab.
sehr seltsam
dieser
advent
findet
ihr
nicht?
regenblättermatsch
statt
adventslichterstimmung
kein kranz
noch nicht mal
kerzen
silvester am meer
und
weihnachten zu fünft
filme
auf
wänden
kniffel
mit
rum
unglaubliche sätze
von
großen menschen
heimweh
nach
nicht zuhause
und meine mama schneidet sich
bei der gartenarbeit
die spitze von ihrem finger ab.
sehr seltsam
dieser
advent
findet
ihr
nicht?
Freitag, 2. Dezember 2011
23
Donnerstag, 1. Dezember 2011
24

der wahnsinn, nein die weihnachtliche zeit geht wieder los. und damit hand in hand geht mein balkon gießen? nicht vergessen-adventskalender. weil mein leben mich im moment nicht genug herausfordert, lehne ich mich hiermit weit aus dem fenster und verspreche euch 24 tage mit jedem tag irgendwas.
heute mit einem allerliebsten zettel von meinem ehemann katja, der mit mir in diesen tagen mein riesiges bett teilt, morgens die tagesdecke herrichtet und den abwasch erledigt und sowieso insgesamt eine tolle mitbewohnende freundin ist.
den hintergrund hab ich selbst gemalt. (ich habe grade eine lebenskrise und versuche sie durch intensive maltherapie zu behandeln. oder ich hab mich nur in den wassermalfarbkasten verliebt.)
Freitag, 25. November 2011
grundsatzentscheidung
mit dem blog ist das so eine sache.
vielleicht sollte ich damit aufhören.
wenn menschen ihn nachts von ihrem kumpel vorgelesen bekommen und sich selbst überraschenderweise darin entdecken und dann am nächsten morgen in mein zimmer platzen und ganz süß gucken und ohhhhh sagen. das ist ja noch schön. aber wenn menschen ganz seltsam meinen, sich zu entdecken. oder meinen, sie wüssten jetzt etwas über mich und dann noch interpretieren und dann sogar vielleicht nicht mögen, was sie lesen und anfangen mit diesen worten argumentieren, ich mich rechtfertigen muss und mich erklären und aufklären, was ich meinte und wie ich es meinte. nein. so funktioniert das nicht.
plan a:
ich werfe das handtuch.
plan b:
das hier ist ja immer noch mein herz, was hier steht. das wird nicht gefiltert, das wird nicht verkleidet, und ich check auch nicht jedesmal, ob es überhaupt mit der realität übereinstimmt, bevor ich schreibe, was ich denke. meistens ist das nicht der fall.
aber das muss es ja auch nicht. das hier ist keine zeitung, das hier ist noch nicht mal irgendwas richtiges. das hier sind nur ein paar wörter aus meinem kopf. und vor allem ist das sowas wie kunst.
soll ich die kunst sein lassen, damit sich niemand verletzt fühlt oder vor den kopf gestoßen. oder einfach damit das, was ich denke, in meinem kopf bleibt, weil es da draußen ja auch gar nichts zu suchen hat, in den weiten der welt?
hier mischen sich poesie und angst, berechnung und enthusiasmus, impulsive gedanken, ästhetischer anspruch und hormonelle glücksschübe zu einem unverlässlichen brei. aber du musst ihn ja nicht auslöffeln, wenn er dir nicht schmeckt.
ich würde mich entschuldigen, dass ich menschen als inspiration benutze für meine texte, für meine lieder, für meine kunst in jedem sinne. und sie sich dann wiederfinden und manchmal nichts verstehen.
aber das macht keinen sinn. hat sich picasso bei irgendwem entschuldigt? oder lykke li, entschuldigt die sich bei irgendwem?
freut euch einfach. es ist doch bald weihnachten.
vielleicht sollte ich damit aufhören.
wenn menschen ihn nachts von ihrem kumpel vorgelesen bekommen und sich selbst überraschenderweise darin entdecken und dann am nächsten morgen in mein zimmer platzen und ganz süß gucken und ohhhhh sagen. das ist ja noch schön. aber wenn menschen ganz seltsam meinen, sich zu entdecken. oder meinen, sie wüssten jetzt etwas über mich und dann noch interpretieren und dann sogar vielleicht nicht mögen, was sie lesen und anfangen mit diesen worten argumentieren, ich mich rechtfertigen muss und mich erklären und aufklären, was ich meinte und wie ich es meinte. nein. so funktioniert das nicht.
plan a:
ich werfe das handtuch.
plan b:
das hier ist ja immer noch mein herz, was hier steht. das wird nicht gefiltert, das wird nicht verkleidet, und ich check auch nicht jedesmal, ob es überhaupt mit der realität übereinstimmt, bevor ich schreibe, was ich denke. meistens ist das nicht der fall.
aber das muss es ja auch nicht. das hier ist keine zeitung, das hier ist noch nicht mal irgendwas richtiges. das hier sind nur ein paar wörter aus meinem kopf. und vor allem ist das sowas wie kunst.
soll ich die kunst sein lassen, damit sich niemand verletzt fühlt oder vor den kopf gestoßen. oder einfach damit das, was ich denke, in meinem kopf bleibt, weil es da draußen ja auch gar nichts zu suchen hat, in den weiten der welt?
hier mischen sich poesie und angst, berechnung und enthusiasmus, impulsive gedanken, ästhetischer anspruch und hormonelle glücksschübe zu einem unverlässlichen brei. aber du musst ihn ja nicht auslöffeln, wenn er dir nicht schmeckt.
ich würde mich entschuldigen, dass ich menschen als inspiration benutze für meine texte, für meine lieder, für meine kunst in jedem sinne. und sie sich dann wiederfinden und manchmal nichts verstehen.
aber das macht keinen sinn. hat sich picasso bei irgendwem entschuldigt? oder lykke li, entschuldigt die sich bei irgendwem?
freut euch einfach. es ist doch bald weihnachten.
Sonntag, 20. November 2011
stück von mir
wieder ein tag. wo ich eigentlich ins schwimmbad will und es doch nicht tue, weil es in der küche wärmer ist als draußen. und alles was ich vom leben brauche mich umgibt. kaffee und kuchen, musik und licht, errinnerungen und pläne, fließendes wasser und was zu schreiben. ein mensch zum reden, dem ich erzählen kann, was ich will. das gefühl, was zu verpassen ist weg. das gefühl, nicht genug zu erleben, auch. sowieso, keine komischen gefühle.
und dann emails zu bekommen, von menschen die mich herausfordern und mir große, schöne namen geben und an mich glauben. der wahnsinn.
und k, die gestern mit mir das land verlassen hat, um bonbons zu kaufen und im zug zu lesen, während ich auch lese und heute hier mit mir sitzt und immer zu allem was ich vorschlage, träume oder laut überlege: mach doch! sagt. du machst mir spaß.
ich hab das gefühl ich tue die ganze zeit gar nichts, weil es sich nicht wie etwas tun anfühlt wenn ich sachen machen, die mein leben so machen, wie ich es mir vorgestellt habe.
mein rad an eine fremde verleihen.
im fyal von jemand besonderem ein küsschen auf die wange bekommen.
auf dem balkon sitzen und filme gucken, in denen so herrlich wenig passiert, das man dabei so richtig runterkommen kann und wenn man lacht, lacht man aus tiefsten herzen, nicht aus schadenfreude oder ekel oder aus einer der anderen gründe, die hollywood uns heutzutage zum lachen hinstellt.
muckelig erfinden: etwas, was ich schon immer träume, wahr werden lassen.
zusehen, wie muckelig explodiert.
in düsseldorf theater anschauen und so gerührt sein, dass mir manchmal die tränen kommen, wenn ich an die szene denke, in der hamlet ophelia immer wieder wegstößt.
in köln laura marling sehen und sie lieben, nicht nur verliebt sein in eine musik, sondern mehr. sie verstehen. ihr wert geben. sie brauchen. weil sie im zentrum meiner sehnsucht steht. nach musik, wörtern, england, natürlichkeit, gemeinschaft, nach ohne show leute berühren und ehrlicher schwäche.
mit neuen und doch schnell vertrauten menschen träumen und reden und zu hoffen.
und dann hab ich zwischendurch einfach das bedürfnis, singen zu müssen und das liebe ich auch.
so vergeht mein leben, ohne ergebnisse, ohne noten oder erfolge. ohne sichtbare steigerung meines wohlbefindens. weil ich mir nichts kaufen kann von meinem glück, von dem guten.
aber weil ich es sowieso mit niemandem vergleichen will, macht mir das rein gar nichts aus.
wirre gedanken.
ich hoffe, sie inspirieren vielleicht irgendwen.
wenn nicht, auch nicht schlecht. wer sagt, das alles einen sinn ergeben muss?
und dann emails zu bekommen, von menschen die mich herausfordern und mir große, schöne namen geben und an mich glauben. der wahnsinn.
und k, die gestern mit mir das land verlassen hat, um bonbons zu kaufen und im zug zu lesen, während ich auch lese und heute hier mit mir sitzt und immer zu allem was ich vorschlage, träume oder laut überlege: mach doch! sagt. du machst mir spaß.
ich hab das gefühl ich tue die ganze zeit gar nichts, weil es sich nicht wie etwas tun anfühlt wenn ich sachen machen, die mein leben so machen, wie ich es mir vorgestellt habe.
mein rad an eine fremde verleihen.
im fyal von jemand besonderem ein küsschen auf die wange bekommen.
auf dem balkon sitzen und filme gucken, in denen so herrlich wenig passiert, das man dabei so richtig runterkommen kann und wenn man lacht, lacht man aus tiefsten herzen, nicht aus schadenfreude oder ekel oder aus einer der anderen gründe, die hollywood uns heutzutage zum lachen hinstellt.
muckelig erfinden: etwas, was ich schon immer träume, wahr werden lassen.
zusehen, wie muckelig explodiert.
in düsseldorf theater anschauen und so gerührt sein, dass mir manchmal die tränen kommen, wenn ich an die szene denke, in der hamlet ophelia immer wieder wegstößt.
in köln laura marling sehen und sie lieben, nicht nur verliebt sein in eine musik, sondern mehr. sie verstehen. ihr wert geben. sie brauchen. weil sie im zentrum meiner sehnsucht steht. nach musik, wörtern, england, natürlichkeit, gemeinschaft, nach ohne show leute berühren und ehrlicher schwäche.
mit neuen und doch schnell vertrauten menschen träumen und reden und zu hoffen.
und dann hab ich zwischendurch einfach das bedürfnis, singen zu müssen und das liebe ich auch.
so vergeht mein leben, ohne ergebnisse, ohne noten oder erfolge. ohne sichtbare steigerung meines wohlbefindens. weil ich mir nichts kaufen kann von meinem glück, von dem guten.
aber weil ich es sowieso mit niemandem vergleichen will, macht mir das rein gar nichts aus.
wirre gedanken.
ich hoffe, sie inspirieren vielleicht irgendwen.
wenn nicht, auch nicht schlecht. wer sagt, das alles einen sinn ergeben muss?
Donnerstag, 17. November 2011
Morgen, Sie!
Mittwoch, 16. November 2011
Samstag, 12. November 2011
muckelig
heute abend beginnt die reise.
ich hoffe, sie führt nirgendwohin, vielleicht ein paar mal im kreis und dann bleiben alle stehen und schauen sich verwundert an und reißen die augen auf und schütteln langsam mit den köpfen.
ich pack jetzt meinen roman, mein songbook und mich ein und fahr ins muckelig land.
wir sehen uns.
ich hoffe, sie führt nirgendwohin, vielleicht ein paar mal im kreis und dann bleiben alle stehen und schauen sich verwundert an und reißen die augen auf und schütteln langsam mit den köpfen.
ich pack jetzt meinen roman, mein songbook und mich ein und fahr ins muckelig land.
wir sehen uns.
Mittwoch, 2. November 2011
freundschaft plus
Sonntag, 30. Oktober 2011
with out
JV: "It has a lot to do with realizing that, no matter how much you care about a person, you have to be able to know that you can sit down at night and be happy with who you are without that person. That's really hard when you're a lonely emo kid. But you can do it. You should be able to have happiness."
hab das wochenende mit reden verbracht und dem entsprechend ist mein hals jetzt krank. ganz umsonst, denn weitergekommen bin ich nicht. menschen, zeit, hip hop, liebe, busse, zahlen, freundschaft, aufstehen, kraniche, ich bin mit meinem latein am ende. b das war großartig wie du neben mir auf meinem bett gelegen hast, füße an der heizung und wein in der hand und milchreis auf deinem pullover, den j dir geschenkt hat. nur zum schallplatte umdrehen aufstehen und zum diaprojektor ausschalten. war muckelig, aber weiter bin ich nicht. vielleicht ist das ja genau der punkt. oder das was justin vernon sagt, vielleicht ist das auch der punkt.
hab das wochenende mit reden verbracht und dem entsprechend ist mein hals jetzt krank. ganz umsonst, denn weitergekommen bin ich nicht. menschen, zeit, hip hop, liebe, busse, zahlen, freundschaft, aufstehen, kraniche, ich bin mit meinem latein am ende. b das war großartig wie du neben mir auf meinem bett gelegen hast, füße an der heizung und wein in der hand und milchreis auf deinem pullover, den j dir geschenkt hat. nur zum schallplatte umdrehen aufstehen und zum diaprojektor ausschalten. war muckelig, aber weiter bin ich nicht. vielleicht ist das ja genau der punkt. oder das was justin vernon sagt, vielleicht ist das auch der punkt.
Freitag, 28. Oktober 2011
and i try to be honest
"And if there is smoke there is fire it's a silent alarm give me two more seconds i'll be back in your arms"
merci amanda, hajen, jaw, idiot wind, wie auch immer du heißt. du bist ein perfekter oktobersoundtrack. ich liebe dich. für deine rote mütze und dafür, dass du mir erklärt hast, dass mädchen auch schön schreien können. aber ich hasse dich auch. und zwar weil du wahrscheinlich grade mit dem größten mann auf der erde in der waldhütte von bon iver nächtelang musik machst, schreibst, aufnimmst und andere sachen veranstaltest. ich wär heute abend gern du, nur ohne das lipgloss.
Mittwoch, 26. Oktober 2011
both the traditional and digital form
ich muss jetzt mal was richtig stellen.
es geht mir gut.
mir passieren am laufenden band dinge, die mich glücklich machen.
diese gundmelancholie, die hier und da durchscheint, die will ich so.
darauf freue ich mich immer schon das ganze jahr.
in herbst darf man wenigstens legal frustriert sein.
und im herbst ist es angebracht, 20 euro für die bon iver platte auszugeben und
es ist angebracht an einem abend nichts anderes zu tun als sie zu hören.
es geht mir gut.
mir passieren am laufenden band dinge, die mich glücklich machen.
diese gundmelancholie, die hier und da durchscheint, die will ich so.
darauf freue ich mich immer schon das ganze jahr.
in herbst darf man wenigstens legal frustriert sein.
und im herbst ist es angebracht, 20 euro für die bon iver platte auszugeben und
es ist angebracht an einem abend nichts anderes zu tun als sie zu hören.
Sonntag, 23. Oktober 2011
has you kids books
danke
herr flohmarkt. du hast mir heute meine motivation zu leben wiedergegeben. ich hab überall nach ihr gesucht und der frust saß tief. die gute laune war eingefroren. melancholie, fick dich ins knie und so weiter. aber gestern die alpakas und der wald und heute die sachen verscheuern, das war die richtige medizin. "you got the cure for the shape that i'm in", wie meine freunde low anthem es wahrscheinlich sagen würden.
ich werde jetzt nichts mehr zu meinem zustand sagen, er bleibt himmelhoch betrübt und sowieso bringt mich das hier nicht weiter. weiterbringen tun mich flohmarktnachbarn mit angeln und weisen gedanken und praktischem denken und
nachmittage, an denen wir eicheln an wildschweine verfüttern und weiche eselnasen streicheln und ich mittags zu dir ins bett krieche und du liegst da so gemütlich eingemuckelt, total erfroren, mit kapuzenpulli an und dem make up von gestern nacht bemalt. nur mit dir kann ich so gut streiten, versagen, aufregen, auslachen, kopfschütteln, kreischen, meinung sagen, motzen und jammern. du hälst das komischerweise aus, mein gesamtes ich, auch wenn ich alles dafür tue damit irgendwann der faden reißt und du sagst: das geht zu weit. ich warte darauf, aber du sagst es nicht, seit 20 jahren schweigst du dazu.genau das, was ich hören muss.
und dann du. wo immer du grade steckst und egal wie lange du noch her brauchst, versprich mir, dass unser leben auch mal so wird wie dieser mann das heute erzählt hat und dass du in den ferien mit unserm sohn zu den großen teichen fährst und ihr nehmt den hund mit und werft alle fische, die ihr fangt, sofort wieder ins wasser, auch wenn das verboten ist. ihr kauft euch angeln auf dem flohmarkt und dann steht ihr da und guckt und macht ein bisschen quatsch, was auch immer das heißt. versprich es mir.
herr flohmarkt. du hast mir heute meine motivation zu leben wiedergegeben. ich hab überall nach ihr gesucht und der frust saß tief. die gute laune war eingefroren. melancholie, fick dich ins knie und so weiter. aber gestern die alpakas und der wald und heute die sachen verscheuern, das war die richtige medizin. "you got the cure for the shape that i'm in", wie meine freunde low anthem es wahrscheinlich sagen würden.
ich werde jetzt nichts mehr zu meinem zustand sagen, er bleibt himmelhoch betrübt und sowieso bringt mich das hier nicht weiter. weiterbringen tun mich flohmarktnachbarn mit angeln und weisen gedanken und praktischem denken und
nachmittage, an denen wir eicheln an wildschweine verfüttern und weiche eselnasen streicheln und ich mittags zu dir ins bett krieche und du liegst da so gemütlich eingemuckelt, total erfroren, mit kapuzenpulli an und dem make up von gestern nacht bemalt. nur mit dir kann ich so gut streiten, versagen, aufregen, auslachen, kopfschütteln, kreischen, meinung sagen, motzen und jammern. du hälst das komischerweise aus, mein gesamtes ich, auch wenn ich alles dafür tue damit irgendwann der faden reißt und du sagst: das geht zu weit. ich warte darauf, aber du sagst es nicht, seit 20 jahren schweigst du dazu.genau das, was ich hören muss.
und dann du. wo immer du grade steckst und egal wie lange du noch her brauchst, versprich mir, dass unser leben auch mal so wird wie dieser mann das heute erzählt hat und dass du in den ferien mit unserm sohn zu den großen teichen fährst und ihr nehmt den hund mit und werft alle fische, die ihr fangt, sofort wieder ins wasser, auch wenn das verboten ist. ihr kauft euch angeln auf dem flohmarkt und dann steht ihr da und guckt und macht ein bisschen quatsch, was auch immer das heißt. versprich es mir.
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Mittwoch, 19. Oktober 2011
you would know how things are going
herbstherbst
bett
meine beschuhten füße stehen auf dem boden
zu früh aufgestanden
zu schnell fertig gemacht
zu wenig zeit verbraucht
also starre ich noch 10 minuten
an die decke
uni
viel zu schnell hingeradelt
wie gejagt
als hätten mich
wespen gejagt
und jetzt steh ich mir hier die beine in den bauch
badezimmer
steh rum
schon ausgezogen
frieren zittern leiden
und das wasser im boiler braucht noch ein paar minuten
küche
der wasserkocher veranstaltet übertrieben lautes getöse
und rausgehen lohnt sich nicht
dann sitz ich hier
ich will immer die zeit stoppen
aus reinem interesse
aber ich vergess es jedes mal
es gibt noch mehr warten und mehr warte
und geschichten
bahnhof zum beispiel
und freunde
und abenteuer
und weihnachten
und badewanne
und du
ich bin doch hier. startklar. bereit. es kann losloslosgehen.
und trotzdem muss ich
wartenwartenwartenwarten.
das ist kacke.
bett
meine beschuhten füße stehen auf dem boden
zu früh aufgestanden
zu schnell fertig gemacht
zu wenig zeit verbraucht
also starre ich noch 10 minuten
an die decke
uni
viel zu schnell hingeradelt
wie gejagt
als hätten mich
wespen gejagt
und jetzt steh ich mir hier die beine in den bauch
badezimmer
steh rum
schon ausgezogen
frieren zittern leiden
und das wasser im boiler braucht noch ein paar minuten
küche
der wasserkocher veranstaltet übertrieben lautes getöse
und rausgehen lohnt sich nicht
dann sitz ich hier
ich will immer die zeit stoppen
aus reinem interesse
aber ich vergess es jedes mal
es gibt noch mehr warten und mehr warte
und geschichten
bahnhof zum beispiel
und freunde
und abenteuer
und weihnachten
und badewanne
und du
ich bin doch hier. startklar. bereit. es kann losloslosgehen.
und trotzdem muss ich
wartenwartenwartenwarten.
das ist kacke.
Mittwoch, 12. Oktober 2011
nö. (draufklickenumzulesen)

kein scherz. das ist ein original psychotest aus dem Jahr 2007. oder 6. aus dem jahr auf jedenfall, in dem t und ich chemie hatten und diese stunde immer optimal genutzt haben, um uns emotional gesehen upzudaten. t hat den test konzipiert und die auflösung geschrieben, ich hab angekreuzt. wenn ich in diesen tagen wieder über mein leben nachdenke und ich mich schlecht fühle und ich lust hab mit jemandem zusammen zu weinen, les ich mir ihren ratschlag durch und es geht mir sofort besser. vielleicht hilft es euch in dieser grauen regenzeit auch weiter.
diesen löschpapierzettel fand ich vor ein paar wochen in meinem 2007-tagebuch, in dem mehr weise dinge stehen als man vermuten würde.
Sonntag, 9. Oktober 2011
toninton





um mich aus meiner melancholie zu reißen, schickte der himmel mir gestern die highlights meines sommers nochmal in visueller form zu. er benutze dazu die filme aus sämtlichen kameras, die überall dabei waren. mailand, ratzeburg, ostsee, haldern, lunas und tolousetrip. ist ja gut. ich hör schon auf zu jammern.
Freitag, 7. Oktober 2011
"mann" (und zwar mit betonung auf dem moment zwischen m und a)
ich weiß nicht wo das hier hinführen wird, aber mir ist nach schreiben und tun. und weil ich hier schreiben und tun kann ohne aufzustehen ist das heute mein ort. es gehts so. ich bin froh dabei zu froh dabei zu froh dabei zu sein. aber ich fühle mich auch unheimlich deprimiert. blues, midlifecrisis, chronische unzufriedenheit, 4. woran es genau liegt ist mir unklar. der regennebelwolkenanblick ärgert mich nicht. ich finde ihn sogar schön. ich mag es, dass es so früh dunkel wird, denn dann kann ich dias an die hecke vom haus gegenüber werfen und so tun als ob die hecke frankreich wär und alles hinter der hecke auch und ich müsste nur aus meinem fesnter springen und dann wär ich da. am wetter liegt es nicht. es liegt nicht am alltag, der wieder losgeht. ich freu mich über diese gebäude, die ich betrete, räume, bibliotheken, korridore, ich mag das alles. ich mag es, das ich bald wieder irgendwann irgendwo sein muss und zuhören kann und das gefühl habe es geht weiter. es liegt nicht an dieser stadt, denn die liebe ich, alleine schon für die kneipe in der man umsonstcocktails bekommt, wenn man im bademantel kommt. es liegt nicht an meinen haaren, obwohl die sonst fast immer der grund sind. es liegt an den menschen. mir fehlen diese menschen, die mein sommer waren. muckelmädchen, mit ihren bärengeschichten und kaufhausbesuchen. der hutzauberer fehlt mir, mit dem sommerlied und dem bullerbütag im gras. mir fehlt das indianermädchen mit ihren geschichten und weisen ratschlägen. mir fehlt mein blumenkind, aus deren zimmer früher die weepies schallten oder kimya oder sonst wer gutes. mir fehlen meine schwestern, die eine, die grad ihr eigenes leben entdeckt und die andere, die ihr leben jetzt teilt. mir fehlt philiipp. mir fehlt mein wikingerschachteam und mein wikingerschachgegnerteam. und dieser mir schon bekannte fremde mensch, der als einziger immer ganz genau an den richtigen stellen meiner lieder lachte. mir fehlt mein großer, unerreichbarer, sich entfernende held. mir fehlen meine erwachsenen, schönen, schlauen und begabten hamburger schulfreunde. besonders der eine teil davon, der mit mir zusammen in der ersten klasse am gelben tisch saß. mir fehlt die küchenpartymeute vom geburtstag in w. mir fehlt der moment, in dem ich die kunst der inspiration meiner kunst zum ersten mal richtig gesehen habe und sie auch.
an jeden menschen, für den ich mich entscheide verlier ich ein stück von mir. und das krieg ich doch nie wieder. ich kann es mir immer wieder anhören, am telefon oder so. aber meins ist es nicht mehr.
und wenn ich dann hier so sitze und nicht grade du zufällig da bist und mit mir alle meine platten anhörst und die ganze zeit so schön still bist und nur manchmal was über den bass sagst oder über ella und ansonsten ein bisschen döst oder rauchst oder meine dias mit mir anguckst. wenn das grade zufällig nicht so ist, dann bin ich in diesen tagen traurig und genervt von meiner einsamkeit und sitze hier rum um denke an den rest meiner menschen und weiß manchmal gar nicht wo ich anfangen soll mit dem vermissen. bei demjenigen, der am weitesten weg ist. oder bei denen, die ich am meisten brauche? bei denjenigen, die mit mir einfach nur rumsitzen oder denen, die mich bewegen? bei euch, die mich zur schnecke machen oder den anderen, die, die mich großmachen? ich bin nichts ohne euch und das leben fühlt sich fremd an, wenn ihr nicht zu sehen seid. zum glück gibt es dich, meine hoffnung, dass es immer wieder menschen gibt, für die man sich ganz leicht entscheiden kann, manchmal nach fünf minuten, obwohl das manchmal dumm ist. gerade weil es so viele menschen gibt. widerspreche ich mir grad selber? es fühlt sich so an, aber deswegen ist es trotzdem gut ausgedrückt. und irgendwann finde ich mich komplett verstrickt und verfranst wieder und habe keine ahnung, wo meine ganzen teile sind. und das was übrig ist, das reicht dann auch keinem. dieses gefühl hatte ich selten so stark wie heute, und zwar, dass das leben unrettbar kompliziert ist.
an jeden menschen, für den ich mich entscheide verlier ich ein stück von mir. und das krieg ich doch nie wieder. ich kann es mir immer wieder anhören, am telefon oder so. aber meins ist es nicht mehr.
und wenn ich dann hier so sitze und nicht grade du zufällig da bist und mit mir alle meine platten anhörst und die ganze zeit so schön still bist und nur manchmal was über den bass sagst oder über ella und ansonsten ein bisschen döst oder rauchst oder meine dias mit mir anguckst. wenn das grade zufällig nicht so ist, dann bin ich in diesen tagen traurig und genervt von meiner einsamkeit und sitze hier rum um denke an den rest meiner menschen und weiß manchmal gar nicht wo ich anfangen soll mit dem vermissen. bei demjenigen, der am weitesten weg ist. oder bei denen, die ich am meisten brauche? bei denjenigen, die mit mir einfach nur rumsitzen oder denen, die mich bewegen? bei euch, die mich zur schnecke machen oder den anderen, die, die mich großmachen? ich bin nichts ohne euch und das leben fühlt sich fremd an, wenn ihr nicht zu sehen seid. zum glück gibt es dich, meine hoffnung, dass es immer wieder menschen gibt, für die man sich ganz leicht entscheiden kann, manchmal nach fünf minuten, obwohl das manchmal dumm ist. gerade weil es so viele menschen gibt. widerspreche ich mir grad selber? es fühlt sich so an, aber deswegen ist es trotzdem gut ausgedrückt. und irgendwann finde ich mich komplett verstrickt und verfranst wieder und habe keine ahnung, wo meine ganzen teile sind. und das was übrig ist, das reicht dann auch keinem. dieses gefühl hatte ich selten so stark wie heute, und zwar, dass das leben unrettbar kompliziert ist.
Mittwoch, 5. Oktober 2011
cheiser warly
"When I get confused by things, I try and see them as part of a longer story; a continuation of who you are."
"At school, you get this idea drummed into you that art is unobtainable, so initially I thought my little songs were irrelevant. The first time I was in a studio was when Laura asked me to produce an EP and I was terrified; I thought everyone would realise I didn't know anything. But I knew how sounds went together and it worked. From that moment, I've always tried to be brave about doing arty things. You take that step, jump in the water and just start swimming."
"Obviously you want to make music with people you love."
charlie fink
noah and the whale
"At school, you get this idea drummed into you that art is unobtainable, so initially I thought my little songs were irrelevant. The first time I was in a studio was when Laura asked me to produce an EP and I was terrified; I thought everyone would realise I didn't know anything. But I knew how sounds went together and it worked. From that moment, I've always tried to be brave about doing arty things. You take that step, jump in the water and just start swimming."
"Obviously you want to make music with people you love."
charlie fink
noah and the whale
Dienstag, 4. Oktober 2011
romo
Donnerstag, 29. September 2011
Freitag, 23. September 2011
frankreicher
informationen über mein sommerabenteuer.
es war so schön. ich kann es gar nicht in worte fassen.
es war im meer toben und am see spielen und in den fluss springen.
es war lagerfeuer und nächtelang reden.
es war märchen vorgelesen bekommen.
es waren meine allerbesten freunde und fremde menschen, die in 3 sekunden zu freunden wurden.
es war grüße hinterlassen in toulouse.
es war unser kleines weißes auto und die landstraße und das grüne zelt.
es war auf dem rücken liegen und gitarre spielen.
es war blauer himmel.
es war kinder von bullerbü gucken und sich danach genau fühlen wie sie. barfuss und mit offenen haaren und glücklichkeit.
es waren hundert oder tausend kraniche, die beim frühstück dabei waren.
es waren fünf katzen in dem schönsten garten der welt.
es waren drei kinder im schönsten haus der welt.
es war prosecco im garten oberhalb des flusses.
es war hitze im september.
es war nachts auf französich rumhampeln um noch aufs campingplatzgelände zu kommen.
es war pfannkuchen backen für dreißig menschen.
es war zuhause sein obwohl mal 1000 kilometer weit weg war.
es war offene wasserflaschen über schreienden mädchen.
es war einfach schön.
und sternschnuppen.
es war so schön. ich kann es gar nicht in worte fassen.
es war im meer toben und am see spielen und in den fluss springen.
es war lagerfeuer und nächtelang reden.
es war märchen vorgelesen bekommen.
es waren meine allerbesten freunde und fremde menschen, die in 3 sekunden zu freunden wurden.
es war grüße hinterlassen in toulouse.
es war unser kleines weißes auto und die landstraße und das grüne zelt.
es war auf dem rücken liegen und gitarre spielen.
es war blauer himmel.
es war kinder von bullerbü gucken und sich danach genau fühlen wie sie. barfuss und mit offenen haaren und glücklichkeit.
es waren hundert oder tausend kraniche, die beim frühstück dabei waren.
es waren fünf katzen in dem schönsten garten der welt.
es waren drei kinder im schönsten haus der welt.
es war prosecco im garten oberhalb des flusses.
es war hitze im september.
es war nachts auf französich rumhampeln um noch aufs campingplatzgelände zu kommen.
es war pfannkuchen backen für dreißig menschen.
es war zuhause sein obwohl mal 1000 kilometer weit weg war.
es war offene wasserflaschen über schreienden mädchen.
es war einfach schön.
und sternschnuppen.
Donnerstag, 22. September 2011
AUJOURD'HUI
Freitag, 26. August 2011
bis nach toulouse
2 baguette an jedem tag das ganze jahr.
wenn ich wiederkomme, bin ich schon in frankreich gewesen.
zettel original aus dem land der baguettes. und zwar höchstkriminell geklaut. mit umschauen ob niemand guckt und den motor an lassen und den zettel abreißen und mit quietschenden reifen wegfahren. Y. und M. ihr seid mir welche. ihr seid großartig. merci!
wir sehen uns hier wieder in 2-4 wochen. mal sehen wie das wetter in frankreich ist.
bisous!
Dienstag, 23. August 2011
ausm apfelgarten
zwischen festival und frankreichtrip passt perfekt dieser wunderbare zettel vom appletreegardenfestival. via margarete. die mich mit ihrem abschieds- und fremdunigerede schon ganz traurig macht. ich überspiele fleißig meine lieblingsalben auf kassette, weil unser nissan ja nur die abspielt. und mit iphone und adapter fangen wir erst gar nicht an. wenn roadtrip, dann richtig.
Sonntag, 21. August 2011
ELLO
Donnerstag, 18. August 2011
unperfekthaus
das will man doch einfach haben. ein haus in der stadt, wo man sich mal für eine halbe stunde auf ein sofa setzen und miss lil videos anschauen kann. wo man den ganzen tag verbrigen möchte. wo überall gitarren rumstehen und daran hängt auch noch ein zettel, suf dem steht, dass man auf keinen fall fragen soll, ob man sie nehmen darf, sondern einfach spielen soll. wo man soviel latte machiato trinken kann wie man will. wo bildern und andere kunstwerke entstehen und man dabei zusehen darf. wo man aufs dach gehen darf und dort die ganze stadt sieht. wo man sich irgendwo dazu setzt. wo man sich auf einer hollywood schaukel langweilen kann statt zu hause. wo jeder raum anders ist. wo man sich zu hause fühlt. so gemütlich und nett.
jetzt grade sitze ich hier in einem sofa raum, mit einer der gitarren und dem großen fernseher zum zusammen youtube videos gucken.
schaut es euch selbst an, ihr lieben blogleser, viele von euch wohnen doch (bald) im ruhrpott. ach ja der ruhrpott. immer wieder für eine überraschung gut. das uph steht hinterm limbecker platz, leicht zu finden und schwer zu vergessen.
ich mag dieses haus. ich will mehr von diesen häusern, zum beispiel in münster. wie gut wär das.
jetzt grade sitze ich hier in einem sofa raum, mit einer der gitarren und dem großen fernseher zum zusammen youtube videos gucken.
schaut es euch selbst an, ihr lieben blogleser, viele von euch wohnen doch (bald) im ruhrpott. ach ja der ruhrpott. immer wieder für eine überraschung gut. das uph steht hinterm limbecker platz, leicht zu finden und schwer zu vergessen.
ich mag dieses haus. ich will mehr von diesen häusern, zum beispiel in münster. wie gut wär das.
Montag, 15. August 2011
hintergrund
man kann morgens nicht aufstehen, weils im zelt so gemütlich ist und es bis zur ersten band noch so lange dauert.
man kann nachts nicht einschlafen, weil draußen das leben tobt und drinnen im kopf noch die musik nachhallt.
man muss menschen nicht lang kennenlernen, die sind plötzlich einfach da.
man vertraut teenagern, die sagen: bleibt noch, jetzt spielt gleich dan mangan!, obwohl man noch nie von dem gehört hat und wird dafür belohnt.
man pinkelt zwischen irgendwelche autos.
man hört betrunkenen menschen zu, die einem um vier uhr morgens was aus der zauberflöte vorpfeifen.
man pustet mit jemandem, den man gar nicht kennt, seifenblasen richtung bühne.
man steht nass geregnet vor einer bühne und grinst, weil es so schön ist.
man steht verschwitzt in einem zelt und grinst, weil alles grad perfekt ist.
man tanzt.
man staunt.
man singt.
man tanzt mit indianermädchen zu musik, die man kaum hören kann.
man grillt maiskolben und redet über gott.
man streckt die arme in die luft.
man klatscht mehr als je in seinem leben zuvor.
man liebt diese eine sekunde, in der man das lied erkennt.
man muss tolle sachen verpassen, um andere tolle sachen nicht zu verpassen.
man raucht geklaute zigaretten.
man springt in den see, anstatt zu duschen.
man steht im regen, weil die fleet foxes es wert sind.
man putzt sich mit regenwasser die zähne.
man trifft jemanden, den man kennt und findet heraus, dass man gestern die selbe band gehört hat und gleich großartig fand und das macht einen irgendwie fröhlich.
man erlebt mehr, als man erinnern kann.
man kann es nicht fassen, dass menschen mit handyrückkopplungen musik machen.
man kann es nicht fassen, dass ein mädchen aus schweden so singen kann.
man kann es nicht fassen, dass man das alles jetzt jedes jahr haben kann, wenn man schnell genug eine karte ergattert.
mann.
war das schön.
man kann nachts nicht einschlafen, weil draußen das leben tobt und drinnen im kopf noch die musik nachhallt.
man muss menschen nicht lang kennenlernen, die sind plötzlich einfach da.
man vertraut teenagern, die sagen: bleibt noch, jetzt spielt gleich dan mangan!, obwohl man noch nie von dem gehört hat und wird dafür belohnt.
man pinkelt zwischen irgendwelche autos.
man hört betrunkenen menschen zu, die einem um vier uhr morgens was aus der zauberflöte vorpfeifen.
man pustet mit jemandem, den man gar nicht kennt, seifenblasen richtung bühne.
man steht nass geregnet vor einer bühne und grinst, weil es so schön ist.
man steht verschwitzt in einem zelt und grinst, weil alles grad perfekt ist.
man tanzt.
man staunt.
man singt.
man tanzt mit indianermädchen zu musik, die man kaum hören kann.
man grillt maiskolben und redet über gott.
man streckt die arme in die luft.
man klatscht mehr als je in seinem leben zuvor.
man liebt diese eine sekunde, in der man das lied erkennt.
man muss tolle sachen verpassen, um andere tolle sachen nicht zu verpassen.
man raucht geklaute zigaretten.
man springt in den see, anstatt zu duschen.
man steht im regen, weil die fleet foxes es wert sind.
man putzt sich mit regenwasser die zähne.
man trifft jemanden, den man kennt und findet heraus, dass man gestern die selbe band gehört hat und gleich großartig fand und das macht einen irgendwie fröhlich.
man erlebt mehr, als man erinnern kann.
man kann es nicht fassen, dass menschen mit handyrückkopplungen musik machen.
man kann es nicht fassen, dass ein mädchen aus schweden so singen kann.
man kann es nicht fassen, dass man das alles jetzt jedes jahr haben kann, wenn man schnell genug eine karte ergattert.
mann.
war das schön.
Sonntag, 7. August 2011
glück
fragen die in der letzten woche mit ja beantwortet wurden.
fehlt auch dir grad nichts?
gehen wir nacktbaden?
willst du noch ein bisschen kakao?
darf ich mit motorboot fahren?
darf ich mal so viel gas geben wie geht?
gehen wir noch mal auf den steg?
alles gut?
klar zur wende?
noch ein bier?
hast du die sternschnuppe auch gesehen?
gibts wind?
darf ich mein baby zu dir ins bett legen?
treffen wir uns nächstes jahr alle wieder hier?
meinst du wir schaffen es bis zur insel?
sind wir eigentlich freunde?
fahren wir katamaran?
können wir ihn mal umschmeißen und reinspringen?
können wir nochmal?
ist das wasser kalt?
höhlengespräch?
gut geschlafen?
fehlt auch dir grad nichts?
gehen wir nacktbaden?
willst du noch ein bisschen kakao?
darf ich mit motorboot fahren?
darf ich mal so viel gas geben wie geht?
gehen wir noch mal auf den steg?
alles gut?
klar zur wende?
noch ein bier?
hast du die sternschnuppe auch gesehen?
gibts wind?
darf ich mein baby zu dir ins bett legen?
treffen wir uns nächstes jahr alle wieder hier?
meinst du wir schaffen es bis zur insel?
sind wir eigentlich freunde?
fahren wir katamaran?
können wir ihn mal umschmeißen und reinspringen?
können wir nochmal?
ist das wasser kalt?
höhlengespräch?
gut geschlafen?
Montag, 25. Juli 2011
Freitag, 22. Juli 2011
kidsontheblog
hab heute mini monster bekämpft
und mirabellen geerntet
und vogelbabys beobachtet
und drei stunden frisbee gespielt.
am ende waren wir richtig gut.
mir gehts super.
und mirabellen geerntet
und vogelbabys beobachtet
und drei stunden frisbee gespielt.
am ende waren wir richtig gut.
mir gehts super.
Dienstag, 19. Juli 2011
whats in my ♥
you are like a withney housten song
and i am withney housten after everything went wrong.
you tossed your phone 50 feet in the air
and i am withney housten after everything went wrong.
you tossed your phone 50 feet in the air
i cant believe you caught it.
the same old scenario the same old rain
and there's no explosions here.
well I made you rich and you made me poor.
there's a world of shiny people somewhere else.
i’m sorry young man, i cannot be your friend
i don’t believe in a fairytale end.
i will be useless as i try.
try harder.
now i got lots of friends, yes, but then again, nobody knows me at all.
i'm a fox trapped in the headlights
and i'm waiting, for the tyres to spin over me.
i gotta have you.
well i heard you been singing
well i was, what I am
well i never tried to change you, honey i'm your biggest fan.
you moved to montreal
to be closer to france
how is that working out?
hows the music
hows the food?
laura und exfreunde und fionn, damien, jaymay, der größte und die anderen guten.
the same old scenario the same old rain
and there's no explosions here.
well I made you rich and you made me poor.
there's a world of shiny people somewhere else.
i’m sorry young man, i cannot be your friend
i don’t believe in a fairytale end.
i will be useless as i try.
try harder.
now i got lots of friends, yes, but then again, nobody knows me at all.
i'm a fox trapped in the headlights
and i'm waiting, for the tyres to spin over me.
i gotta have you.
well i heard you been singing
well i was, what I am
well i never tried to change you, honey i'm your biggest fan.
you moved to montreal
to be closer to france
how is that working out?
hows the music
hows the food?
laura und exfreunde und fionn, damien, jaymay, der größte und die anderen guten.
Montag, 18. Juli 2011
jonasdavid volume two
so.
such dir doch heut nacht bitte noch 3 freunde, mit denen du pferde stehlen kannst. leiht euch morgen 300 euros von euren papas und dann macht spätestens übermorgen beim jonasplingprojekt mit. und dann bekommt ihr ein einzigartiges konzert dafür. bei euch zuhause. ein konzert. für dich und deine freunde. ihr könnt dabei eure lieblingscocktails schlürfen oder fondue essen. im wohnzimmer. oder im flur. oder im garten, am lagerfeuer. stell dir das mal vor. so richtig kitschig.
und dann, wenn ihr den traum habt und das geld schon mal investiert habt. müsst ihr es nur noch irgendwie zusammenkratzen. packt einen ghettoblaster mit jonasmusik ein, klingelt bei euren nachbarn und spiel sie ihnen vor und frag nach ob ihr irgendwas für sie tun könnt, für 5 euro. macht das alle einen samstag lang. verkauf alte kinderbücher bei einem garagenflohmarkt. macht straßenmusik. stellt was gut erhaltenes vom sperrmüll bei ebay rein. geht ins casino und setzt alles auf rot. geht zusammen blut spenden. macht bei seltsamen umfragen mit oder bei psychologiestudententests. verkauf selbstgemachtes bastelzeugs bei dawanda. stell deine nächste autofahrt irgendwohin bei mitfahrgelegenheit rein, nehm leute mit, lass das jonasalbum laufen und mach werbung für das projekt. oder macht ein eigenes pling projekt und sammelt eurer geld, damit ihr es dann dem jonas geben könnt.
was weiß ich. mir eigentlich egal wie ihr das macht.
also ich für meinen teil. ich hör mir immer diese schöne musik an und nutze sie zum einschlafen und zum autofahren. und außerdem wenn ich mal selber ein projekt hab, will ich doch auch unterstützt werden. und ich will an menschen und an musik glauben und in sie investieren, lieber als in neue schuhe oder so. wer braucht schon schuhe. und als mir das alles klar war bin ich folgendermaßen vorgegangen. ich hab mir ein paar mädchen gesucht, die auch so sind wie ich und dann haben wir das geld überwiesen und bald machen wir einen flohmarkt in essen wo wir alten kram und waffeln verkaufen und johanna macht cookies für alle. und annas mitbewohner spielt gitarre und janne malt ein poster und wir hängen es im park nebenan auf. darauf steht dann garagenflohmarkt da und da. alle kommen. es gibt cookies.
und das ist ja noch nicht mal das beste daran, dieser tolle aktions tag. und das jonasdavid und seine band mit einem großen auto rumfahren und in schweden spielen können, das ist auch noch nicht das allerbeste für uns. das beste daran wird ein unvergesslicher abend in dem neuen wg wohnzimmer sein, in dem wir zusammen sitzen und stolz darauf sind das wir mal was gemacht haben. es wird prosecco geben und der jonas wird gitarre spielen.
ich persönlich bin davon überzeugt.
und was ist mit dir?
losloslos.
such dir doch heut nacht bitte noch 3 freunde, mit denen du pferde stehlen kannst. leiht euch morgen 300 euros von euren papas und dann macht spätestens übermorgen beim jonasplingprojekt mit. und dann bekommt ihr ein einzigartiges konzert dafür. bei euch zuhause. ein konzert. für dich und deine freunde. ihr könnt dabei eure lieblingscocktails schlürfen oder fondue essen. im wohnzimmer. oder im flur. oder im garten, am lagerfeuer. stell dir das mal vor. so richtig kitschig.
und dann, wenn ihr den traum habt und das geld schon mal investiert habt. müsst ihr es nur noch irgendwie zusammenkratzen. packt einen ghettoblaster mit jonasmusik ein, klingelt bei euren nachbarn und spiel sie ihnen vor und frag nach ob ihr irgendwas für sie tun könnt, für 5 euro. macht das alle einen samstag lang. verkauf alte kinderbücher bei einem garagenflohmarkt. macht straßenmusik. stellt was gut erhaltenes vom sperrmüll bei ebay rein. geht ins casino und setzt alles auf rot. geht zusammen blut spenden. macht bei seltsamen umfragen mit oder bei psychologiestudententests. verkauf selbstgemachtes bastelzeugs bei dawanda. stell deine nächste autofahrt irgendwohin bei mitfahrgelegenheit rein, nehm leute mit, lass das jonasalbum laufen und mach werbung für das projekt. oder macht ein eigenes pling projekt und sammelt eurer geld, damit ihr es dann dem jonas geben könnt.
was weiß ich. mir eigentlich egal wie ihr das macht.
also ich für meinen teil. ich hör mir immer diese schöne musik an und nutze sie zum einschlafen und zum autofahren. und außerdem wenn ich mal selber ein projekt hab, will ich doch auch unterstützt werden. und ich will an menschen und an musik glauben und in sie investieren, lieber als in neue schuhe oder so. wer braucht schon schuhe. und als mir das alles klar war bin ich folgendermaßen vorgegangen. ich hab mir ein paar mädchen gesucht, die auch so sind wie ich und dann haben wir das geld überwiesen und bald machen wir einen flohmarkt in essen wo wir alten kram und waffeln verkaufen und johanna macht cookies für alle. und annas mitbewohner spielt gitarre und janne malt ein poster und wir hängen es im park nebenan auf. darauf steht dann garagenflohmarkt da und da. alle kommen. es gibt cookies.
und das ist ja noch nicht mal das beste daran, dieser tolle aktions tag. und das jonasdavid und seine band mit einem großen auto rumfahren und in schweden spielen können, das ist auch noch nicht das allerbeste für uns. das beste daran wird ein unvergesslicher abend in dem neuen wg wohnzimmer sein, in dem wir zusammen sitzen und stolz darauf sind das wir mal was gemacht haben. es wird prosecco geben und der jonas wird gitarre spielen.
ich persönlich bin davon überzeugt.
und was ist mit dir?
losloslos.
Sonntag, 17. Juli 2011
die tür ist verschlossen
jetzt macht auch alles sinn. weil der zettel, den ich wie verrückt gesucht hab, gar nicht rot war. sondern weiß. da ging was ganz gehörig durcheinander in meinem kopf.
hier ist er nun. und j. sagt, das a-b. sagt, dass darin auf schwedisch steht:
die tür ist verschlossen, aber wenn du mich anrufst, mache ich dir auf.
und die frau ist musikdirektorin. die die den brief geschrieben hat und deren tür verschlossen ist, aber nicht richtig verschlossen, nur bis jemand kommt verschlossen.
dieser wunderschöne, geheimnisvolle, poetische zettel wurde in einem secondhandladen in antwerpen gefunden, von j, vom wem auch sonst.
Samstag, 16. Juli 2011
vor hang

findest du vielleicht. aber ich seh das anders. es kann so weitergehen. es muss so weitergehen.
nachts schwarzen tee mit milch trinken und ein projekt gründen und planen, die wand schwarz anzumalen und mit dem fahrrad rumfahren und am kanal liegen. vorlesen und bagels geschenkt bekommen und hin und her fahren, umsonst. prosecco trinken, wenn alle andern fritzkola nehmen. wohnungen und blätterteigfrühstücke. tkkg zum einschlafen, und nicht mal mehr mitbekommen was eigentlich das problem ist. und über sachen reden, die man nicht versteht und sich dabei nicht doof fühlen, sondern schlau. über die zukunft reden und dabei von autos und zelten sprechen, und von karten. in zügen sitzen und aus dem fenster schauen und nichts reden und dann trotzdem beide lachen wenn jemand mahlzeit sagt. weil es uns beide an was erinnert und zwar an das gleiche. und über das gleiche staunen. wenn jungs plötzlich singen und schreiben und noch tolle haare haben zum beispiel, das wirft uns gleichermaßen aus der bahn.
so kann es weitergehen. das weiß ich einfach.
und wenn du nicht jetzt hinter mit sitzen würdest und rumlaufen und vorhänge auf und zu ziehen und jammern. dann würd ich noch viel weiterschreiben.
Montag, 11. Juli 2011
juliland
mailand war mücken und hitze und zigaretten und vom steg ins wasser und salat und haare und kleider und jede nacht ein eis.
eines morgens bin ich in ein fremdes auto gestiegen und auf der hinfahrt war es ganz still, nur manchmal sagte jemand was und alle haben genickt. und im hintergrund ein bisschen musik.
später auf der rückfahrt haben wir vier leidenschaftlich mit adele und damien mitgesungen. auch die stellen, die wir eigentlich gar nicht singen können. und gelacht haben wir. und abends haben wir uns betrunken, auf der italienischen dschungelterasse. mit einem limoncello, den S aus versehen mit grapefruits gemacht hat.
weil der see irgendwann dazwischen war und der besitzer von der seebar, wo wir frischen mozzarella gegessen haben. und weil der steg dazwischen war und der lago und die hitze.
wegen dem sommertag-in-italien-gefühl eben. das macht glücklich und frei.
deswegen kann ich auch nicht sagen italien ist nicht mein land. obwohl ich es manchmal denke. dafür sind die nächte auf der straße zu schön, mit den ganzen kindern und opas, die in deutschland immer schon schlafen wenn das leben beginnt. und wegen dem eis. wegen dem lago. und wegen der sonne, auf die man sich verlassen kann. und wegen den tomaten. und wegen den kleinen hunden.
eines morgens bin ich in ein fremdes auto gestiegen und auf der hinfahrt war es ganz still, nur manchmal sagte jemand was und alle haben genickt. und im hintergrund ein bisschen musik.
später auf der rückfahrt haben wir vier leidenschaftlich mit adele und damien mitgesungen. auch die stellen, die wir eigentlich gar nicht singen können. und gelacht haben wir. und abends haben wir uns betrunken, auf der italienischen dschungelterasse. mit einem limoncello, den S aus versehen mit grapefruits gemacht hat.
weil der see irgendwann dazwischen war und der besitzer von der seebar, wo wir frischen mozzarella gegessen haben. und weil der steg dazwischen war und der lago und die hitze.
wegen dem sommertag-in-italien-gefühl eben. das macht glücklich und frei.
deswegen kann ich auch nicht sagen italien ist nicht mein land. obwohl ich es manchmal denke. dafür sind die nächte auf der straße zu schön, mit den ganzen kindern und opas, die in deutschland immer schon schlafen wenn das leben beginnt. und wegen dem eis. wegen dem lago. und wegen der sonne, auf die man sich verlassen kann. und wegen den tomaten. und wegen den kleinen hunden.
Dienstag, 5. Juli 2011
überunterstützung
weil der liebe herr jonas mich so wahnsinnig toll unterstützt und mir singen beibringt und überhaupt. deswegen heute einfach mal 10-3000 euro in einen traum investieren und sich dabei freuen und sogar was bekommen. klingt nach was gutem. und wenn du schon mal erlebt hast, wie toll es ist wenn jemand an dich glaubt und was in dich investiert, machst du bestimmt gerne mit. oder etwa nicht?
schlaft gut meine kinder, ich üb jetzt gitarre, laut singen üben geht nicht mehr, ist ja schon spät.
ach so noch was, ich fahr morgen nach italia. wir sehen uns und schöne italiazettel nächste woche wieder.
küsse.
Sonntag, 3. Juli 2011
wonur
irgendwo hab ich noch einen zettel. irgendwo hab ich ihn.
der kam per brief zu mir, aus essen. eigentlich aus antwerpen, eigentlich aus einer tasche, eigentlich aus schweden.
und das schwedische darauf wurde sogar exklusiv für uns übersetzt.
er ist rot. ich weiß noch wie ich den brief aufgemacht hab und der zettel fiel raus und ich lächelte und hab erst mal gar nichts verstanden, und dann war da noch ein brief, der alles erklärt hat und ich dachte ach was. das hat spaß gemacht, das ganze unterfangen.
hab ich jetzt spannung aufgebaut?
könnt ihr es jetzt nicht mehr abwarten den zettel zu sehen?
ich werd sehen was sich machen lässt. das ding bei zetteln ist leider, dass es immer jeden nur einmal gibt.
ach noch was freunde. ich hab ein zelt.
der kam per brief zu mir, aus essen. eigentlich aus antwerpen, eigentlich aus einer tasche, eigentlich aus schweden.
und das schwedische darauf wurde sogar exklusiv für uns übersetzt.
er ist rot. ich weiß noch wie ich den brief aufgemacht hab und der zettel fiel raus und ich lächelte und hab erst mal gar nichts verstanden, und dann war da noch ein brief, der alles erklärt hat und ich dachte ach was. das hat spaß gemacht, das ganze unterfangen.
hab ich jetzt spannung aufgebaut?
könnt ihr es jetzt nicht mehr abwarten den zettel zu sehen?
ich werd sehen was sich machen lässt. das ding bei zetteln ist leider, dass es immer jeden nur einmal gibt.
ach noch was freunde. ich hab ein zelt.
Freitag, 24. Juni 2011
hochdatum (fiebergedanke!)
freunde, es tut mir leid. es gibt keine spannenden zettel in diesen tagen. es gibt gar nichts spannendes. es gibt nur schleim und taschentücher und dampfbäder und eine millionen tabletten und wehklagen.
die decke hat meinen kopf schon eingeschlagen, ich liege in den trümmern dieses zimmers und mir ist heiß ( klingt besser als ich schwitze, das klingt ekelig).
sind aber auch einfach ekelig, diese krankheiten.
ich hab alle youtube videos schon durch und kann nachts nicht schlafen, weil mein körper nicht einsieht, dass es immer immer weiter geht mit dem im bett liegen.
ich schaue mir schwedische modeblogs an und steige langsam richtig durch, wer da angesagt ist und wer nur so tut. ich bin richtig drin in der materie.
ich plane schonmal mein auslandssemester, das ich frühestens in einem jahr planen muss.
ich schreibe tausend lieder, ich übe gitarre, ich singe 2 minuten und huste dann 2 stunden, ich notiere fiebergedanken, die erst cool sind aber später einfach mist, ich trinke tee und esse sachen die nicht im hals kratzen, ich höre musik und beobachte den garten und weine um meine großi, weil ein igel vor der gartentür sitzt und ich an sie denken muss. ich probier lippenstift aus. ich lackiere meine nägel grün. sachen die man in zwei minuten machen kann, wegen meines dreiminutenkonzentrationszeitfensters. und nach den kopfschmerztabletten schaff ich sogar mehr: literaturverzeichnisse, hochzeitsvorbereitungen. mailandschwesterngespräche, sonstige verwandschaftspflege. erstaunlich, für alle diese sachen reichen diese 2 mal 2 meter aufenthaltsfläche dicke. ich weiß gar nicht warum ich sonst immer aufstehe. was für ein gemütliches leben.
verzeiht meinen wahn, es ist das fieber.es ist ganz schrecklich in wirklichkeit. tagelang nur drinnen sein ist grausam. fernsehen ist grausam. internet ist grausam. ganz besonders ist gossip girl grausam. alles grausam. jetzt denke ich an diese hässliche bettwäsche mit dem schaf, ihr wisst schon. und dann denke ich an meine gestreifte bettwäsche, die seit 2 tagen meine zweite haut ist und meine augen werden schwer. ich begeb mich mal wieder in die horizontale.
bis bald.
die decke hat meinen kopf schon eingeschlagen, ich liege in den trümmern dieses zimmers und mir ist heiß ( klingt besser als ich schwitze, das klingt ekelig).
sind aber auch einfach ekelig, diese krankheiten.
ich hab alle youtube videos schon durch und kann nachts nicht schlafen, weil mein körper nicht einsieht, dass es immer immer weiter geht mit dem im bett liegen.
ich schaue mir schwedische modeblogs an und steige langsam richtig durch, wer da angesagt ist und wer nur so tut. ich bin richtig drin in der materie.
ich plane schonmal mein auslandssemester, das ich frühestens in einem jahr planen muss.
ich schreibe tausend lieder, ich übe gitarre, ich singe 2 minuten und huste dann 2 stunden, ich notiere fiebergedanken, die erst cool sind aber später einfach mist, ich trinke tee und esse sachen die nicht im hals kratzen, ich höre musik und beobachte den garten und weine um meine großi, weil ein igel vor der gartentür sitzt und ich an sie denken muss. ich probier lippenstift aus. ich lackiere meine nägel grün. sachen die man in zwei minuten machen kann, wegen meines dreiminutenkonzentrationszeitfensters. und nach den kopfschmerztabletten schaff ich sogar mehr: literaturverzeichnisse, hochzeitsvorbereitungen. mailandschwesterngespräche, sonstige verwandschaftspflege. erstaunlich, für alle diese sachen reichen diese 2 mal 2 meter aufenthaltsfläche dicke. ich weiß gar nicht warum ich sonst immer aufstehe. was für ein gemütliches leben.
verzeiht meinen wahn, es ist das fieber.es ist ganz schrecklich in wirklichkeit. tagelang nur drinnen sein ist grausam. fernsehen ist grausam. internet ist grausam. ganz besonders ist gossip girl grausam. alles grausam. jetzt denke ich an diese hässliche bettwäsche mit dem schaf, ihr wisst schon. und dann denke ich an meine gestreifte bettwäsche, die seit 2 tagen meine zweite haut ist und meine augen werden schwer. ich begeb mich mal wieder in die horizontale.
bis bald.
Montag, 20. Juni 2011
jetzt aber
Sonntag, 19. Juni 2011
Freitag, 10. Juni 2011
joyeuse pentecôte!
schöne musik für die autofahrt hinein in die pfingstferien. oder auch fürs zuhause sein. oder sonstwie. und wer sie kauft unterstützt einen sehr talentierten künstler und sehr netten menschen. keep the times.
Mittwoch, 8. Juni 2011
immer das gleiche
"ihr tut mir doch leid, sagte er, es gibt gar zu viele sanfte, gute, besonders verliebte junge leute, die ordentlich recht versessen sind aufs unglücklichsein. lasst das, die melancholie, den mondschein und all den plunder; und gehts auch manchmal wirklich schlimm, nur frisch heraus in gottes freien morgen und da draußen sich recht abgeschüttelt; im gebet aus herzensgrunde - und es müsste wahrlich mit dem bösen zugehen, wenn ihr nicht so recht durch und durch fröhlich und stark werdet!"
fortunato in das marmorbild von joseph von eichendorff
fortunato in das marmorbild von joseph von eichendorff
Montag, 6. Juni 2011
Montag, 30. Mai 2011
Freitag, 27. Mai 2011
Donnerstag, 26. Mai 2011
Montag, 23. Mai 2011
thrown right at me
mein wochenende war so lang wie ein wochenende.
aber so breit wie sechs wochen sommerurlaub.
ich hab das gefühl, was man hat, wenn man aus einem weit entfernten ort wiederkommt und aus dem flugzeug steigt und findet, dass sich alles verändert hat. die welt, der himmel, ganz besonders man selbst.
und vor allem dachte ich die ganze zeit nur das gleiche. und zwar shut up.
jedenfalls fing es freitag an und hörte sonntag auf, soviel zur äußeren form.
es fand statt in folgenden orten (chronologisch aufgelistet) :
münster
essen
shanghai
park
dschungel
wüste
wald
seebad in recklinghausen (ja, seebad in recklinghausen!)
königswinter
terasse
rhein
omawohnung
daheim
köln
himmel
essen
bett
shut up dachte ich zum beispiel bei dem mann, der uns blumenerde und ein buch geschenkt hat. in einem gewächshaus. bei dem papagei, der unser pfeifen origiginalgetreu nachgemacht hat. bei meiner entfernten guten freundin, deren singstimme ich nicht wiederkannt habe, wohl aber die freundschaft. haltern am see (strand und steg): shut up. penelope, das ist ein film über ein mädchen mit schweinsnase: shut up. ich dachte shut up als im hotel shanghai darwin deez lief und die jutebeutelmenschen ausgerastet sind, allen voran dieser gorilla. dann hat meine oma noch schöne geschichten von früher erzählt, als mein opa sie vorne auf dem fahrradlenker rumgefahren hat. ich hab ein mädchen mit einem vw bus kennengelernt. ich stand auf einer fähre, was immer schön ist. ich saß in zügen.
und jetzt. jetzt müsst ihr euch festhalten, als das passiert ist, konnte ich nämlich nicht shut up denken, da konnte ich nicht mal mehr atmen.
da hat der größte, beste, schönste, tollste mann der erde gesungen, so dass man platzen könnte und grinsen muss. umwerfend und mit spucke und schweiß, im gestreiften unterhemd. und dann kam auch noch sein lockenkopfmädchen auf die bühne und sang mit und zwar herzzerreißend und entzückend. das war dann der moment wo ich einfach nicht mehr konnte.
shut up.
und wenn wir eins gelernt haben, dann ist es, dass man jedes wochenende sommerferien haben kann und das ist doch wirklich mal eine gute sache.
aber so breit wie sechs wochen sommerurlaub.
ich hab das gefühl, was man hat, wenn man aus einem weit entfernten ort wiederkommt und aus dem flugzeug steigt und findet, dass sich alles verändert hat. die welt, der himmel, ganz besonders man selbst.
und vor allem dachte ich die ganze zeit nur das gleiche. und zwar shut up.
jedenfalls fing es freitag an und hörte sonntag auf, soviel zur äußeren form.
es fand statt in folgenden orten (chronologisch aufgelistet) :
münster
essen
shanghai
park
dschungel
wüste
wald
seebad in recklinghausen (ja, seebad in recklinghausen!)
königswinter
terasse
rhein
omawohnung
daheim
köln
himmel
essen
bett
shut up dachte ich zum beispiel bei dem mann, der uns blumenerde und ein buch geschenkt hat. in einem gewächshaus. bei dem papagei, der unser pfeifen origiginalgetreu nachgemacht hat. bei meiner entfernten guten freundin, deren singstimme ich nicht wiederkannt habe, wohl aber die freundschaft. haltern am see (strand und steg): shut up. penelope, das ist ein film über ein mädchen mit schweinsnase: shut up. ich dachte shut up als im hotel shanghai darwin deez lief und die jutebeutelmenschen ausgerastet sind, allen voran dieser gorilla. dann hat meine oma noch schöne geschichten von früher erzählt, als mein opa sie vorne auf dem fahrradlenker rumgefahren hat. ich hab ein mädchen mit einem vw bus kennengelernt. ich stand auf einer fähre, was immer schön ist. ich saß in zügen.
und jetzt. jetzt müsst ihr euch festhalten, als das passiert ist, konnte ich nämlich nicht shut up denken, da konnte ich nicht mal mehr atmen.
da hat der größte, beste, schönste, tollste mann der erde gesungen, so dass man platzen könnte und grinsen muss. umwerfend und mit spucke und schweiß, im gestreiften unterhemd. und dann kam auch noch sein lockenkopfmädchen auf die bühne und sang mit und zwar herzzerreißend und entzückend. das war dann der moment wo ich einfach nicht mehr konnte.
shut up.
und wenn wir eins gelernt haben, dann ist es, dass man jedes wochenende sommerferien haben kann und das ist doch wirklich mal eine gute sache.
Mittwoch, 18. Mai 2011
gute frage
Montag, 16. Mai 2011
fortfolgende

gefunden in einem buch.
s. 288 ff. zukunft. das gefällt mir am meisten.
der donnervogel ruft auch laut nach mir, er ruft ich soll alles hinschmeißen und mit den indianern büffel jagen. nicht mehr sinnlos in irgendwelchen räumen sitzen und die nase in buchstabenhaufenanordnungen reinstecken. nicht immer nur gucken. weg mit den kopien. ab in den wald. selbst wörter erfinden. scrabble spielen und andere kinderspiele.
aber so ein donnervogel hat ja auch flügel und ich nicht und deswegen kommt man da auch nicht mit. selbst wenn man wirklich wirklich wirklich gerne möchte.
Sonntag, 15. Mai 2011
witzig
heute als der barmann uns das bier hingestellt und dann zum nächsten tisch gegangen ist, da hat hat j zu ihm tschüß gesagt.
das hat mich so zum lachen gebracht.
hat mein wochenende perfekt gemacht.
jetzt grad erzählt sie mir vom hotel shanghai und redet und redet und spielt zwischendurch gitarre und singt.
gute nacht!
das hat mich so zum lachen gebracht.
hat mein wochenende perfekt gemacht.
jetzt grad erzählt sie mir vom hotel shanghai und redet und redet und spielt zwischendurch gitarre und singt.
gute nacht!
Samstag, 14. Mai 2011
wohnderful
was ich ganz vergessen habe ist, euch zu erzählen, wie ich jetzt wohne.
weil ihr ja zum teil in anderen ländern wohnt, oder in andern bundesländern oder aus irgendeinem anderen absurden grund noch nie hier bei mir wart.
neben meinem haus sind in dieser reihenfolge diese geschäfte: gemüseladen, wurstladen, bäcker, kneipe. wer mich kennt weiß das äpfel, fleischwurst, brötchen und radler quasi meinen lebensinhalt darstellen. glücksgriff.
in meiner wohnung wohnen die beiden verrücktesten und tollsten mädchen der ganzen stadt. solche, die nachts die beine aus dem fenster baumeln lassen und die radfahrer dazu provoieren, über die kleine ampel an der ecke unseres hauses zu fahren, auch wenn sie rot ist. scheiß auf rot rufen sie in die nacht. und ich wohne auch noch da.
unser telefon ist 50 jahre alt und steht auf einem riesigen bücherstapel. es hat eine schnur, der man folgen kann wenn man es sucht. quer durch den flur, unter einer tür hindurch.
unsere küche ist weiß und wir haben ein radio, was eine zeit braucht um warm zu werden, so alt ist es.
in unserm klo liegt eine mundharmonika und an speziellen anlässen läuft dort eine sherlock holmes hörbuch cd.
im flur steht eine schreibmaschine in der ein bizarrer roman entsteht bei dem jeder gast einen gedanken hinterlässt. oder einfach irgendeinen quatsch.
unser balkon ist voll mit blumen und kräutern und geliehenen stuhlkissen von einer lieben oma.
in meinem zimmer steht ein diaprojektor, der fotos von früher an meine wand wirft. und, dass wird euch besonders gefallen, sogar ein waldfoto. ganz schön.
in meiner ecke dieser stadt gibt es vier secondhandläden und ich war heut in jedem von ihnen.
wisst ihr wie ich über meine wohnung denke? wie über eine aus einem hippen poproman, wo man sich direkt denkt, oh mann der autor hat bestimmt noch nie in einer richtigen wg gewohnt, so toll kann das gar nicht sein.
so toll ist es.
kommt mich besuchen, unser schreibmaschinenroman sucht mitautoren. unsere mundharmonika sucht virtuosen. unser balkon sucht freunde. unsere küche sucht musiker. der sound da ist unglaublich.
weil ihr ja zum teil in anderen ländern wohnt, oder in andern bundesländern oder aus irgendeinem anderen absurden grund noch nie hier bei mir wart.
neben meinem haus sind in dieser reihenfolge diese geschäfte: gemüseladen, wurstladen, bäcker, kneipe. wer mich kennt weiß das äpfel, fleischwurst, brötchen und radler quasi meinen lebensinhalt darstellen. glücksgriff.
in meiner wohnung wohnen die beiden verrücktesten und tollsten mädchen der ganzen stadt. solche, die nachts die beine aus dem fenster baumeln lassen und die radfahrer dazu provoieren, über die kleine ampel an der ecke unseres hauses zu fahren, auch wenn sie rot ist. scheiß auf rot rufen sie in die nacht. und ich wohne auch noch da.
unser telefon ist 50 jahre alt und steht auf einem riesigen bücherstapel. es hat eine schnur, der man folgen kann wenn man es sucht. quer durch den flur, unter einer tür hindurch.
unsere küche ist weiß und wir haben ein radio, was eine zeit braucht um warm zu werden, so alt ist es.
in unserm klo liegt eine mundharmonika und an speziellen anlässen läuft dort eine sherlock holmes hörbuch cd.
im flur steht eine schreibmaschine in der ein bizarrer roman entsteht bei dem jeder gast einen gedanken hinterlässt. oder einfach irgendeinen quatsch.
unser balkon ist voll mit blumen und kräutern und geliehenen stuhlkissen von einer lieben oma.
in meinem zimmer steht ein diaprojektor, der fotos von früher an meine wand wirft. und, dass wird euch besonders gefallen, sogar ein waldfoto. ganz schön.
in meiner ecke dieser stadt gibt es vier secondhandläden und ich war heut in jedem von ihnen.
wisst ihr wie ich über meine wohnung denke? wie über eine aus einem hippen poproman, wo man sich direkt denkt, oh mann der autor hat bestimmt noch nie in einer richtigen wg gewohnt, so toll kann das gar nicht sein.
so toll ist es.
kommt mich besuchen, unser schreibmaschinenroman sucht mitautoren. unsere mundharmonika sucht virtuosen. unser balkon sucht freunde. unsere küche sucht musiker. der sound da ist unglaublich.
Montag, 9. Mai 2011
salat
Montag, 2. Mai 2011
am sterd am
to do und co

nach einem wochenende in der brückenwasserentspannkrawallstadt ist heute schon wieder montag. ich geh jetzt los und besorge dinge. der zettel wurde mir von irgendwem zugesteckt. ich blick langsam nicht mehr durch von wem. j? b? s? danke auf jedenfall.
wenn ihr glück habt, seht ihr bald auch die rückseite und die hat es in sich.
eine schöne neue woche wünsche ich euch!
Donnerstag, 28. April 2011
sommersonnesonnenscheinimpressionen
ein kleiner reisebericht.
ein kleines update.
ich war am meer. ich hab das meer vom klo aus gesehen, weil ich einfach die klotür offenstehen ließ. das darf man im urlaub. es war so blau. ich hab mich an den hunden erfreut, die am hundestrand getobt haben. und wenn ich sage erfreut meine ich, dass es mir unendlichen spaß gemacht einfach nur da zu stehen und zuzugucken bei diesem wilden fest, das die da veranstaltet haben. und dann der wind. die sonne. ihr kennt das ja. und das eis.
ich war in amsterdam, wo einfach alle entspannt rumhängen. an der gracht sitzen und lesen. auf dem fahrrad rumsausen, mit wehenden röcken und haaren und riesigen körben vorne dran, wo sie alles reinschmeißen, was sie transportieren wollen. gitarren. hunde. flohmarktschnäppchen. wo die mädchen in fenstern sitzen und rauchen und die jungs auf floßen durch die grachten schippern. inspiration.
es war keine fotografie dabei, keine richtige, die richtige kamera dafür ist kaputt. anfangs war ich untröstlich, aber das schlechte gefühl, das mich ohne sie begleitet hat, macht mich auf eine seltsamen art glücklich (that you don't know what you've got till it's gone). und weil ich keine fotografie hatte musste ich ein gedicht schreiben.
ein kleines update.
ich war am meer. ich hab das meer vom klo aus gesehen, weil ich einfach die klotür offenstehen ließ. das darf man im urlaub. es war so blau. ich hab mich an den hunden erfreut, die am hundestrand getobt haben. und wenn ich sage erfreut meine ich, dass es mir unendlichen spaß gemacht einfach nur da zu stehen und zuzugucken bei diesem wilden fest, das die da veranstaltet haben. und dann der wind. die sonne. ihr kennt das ja. und das eis.
ich war in amsterdam, wo einfach alle entspannt rumhängen. an der gracht sitzen und lesen. auf dem fahrrad rumsausen, mit wehenden röcken und haaren und riesigen körben vorne dran, wo sie alles reinschmeißen, was sie transportieren wollen. gitarren. hunde. flohmarktschnäppchen. wo die mädchen in fenstern sitzen und rauchen und die jungs auf floßen durch die grachten schippern. inspiration.
es war keine fotografie dabei, keine richtige, die richtige kamera dafür ist kaputt. anfangs war ich untröstlich, aber das schlechte gefühl, das mich ohne sie begleitet hat, macht mich auf eine seltsamen art glücklich (that you don't know what you've got till it's gone). und weil ich keine fotografie hatte musste ich ein gedicht schreiben.
no title
and a boy on a bike
crashes into a volvo car
and everyone is staring
but no one really's caring.
and my skin gets really red
and my suncream gets rare
and my eyes are closed
and i dont care
and two sweet old girls
are sitting right on the street
i really dont care
as i dont have to go nowhere.
and an ice cream costs a lot
and the beach is crowded now
but my brain sayed goodbye
two hours ago
and a family chats
very loudly and bad
east germany style
i only hear the tallest man.
nothing really gets annoying
not even little sisters do
when you're at the ocean
and the sky is blue.
crashes into a volvo car
and everyone is staring
but no one really's caring.
and my skin gets really red
and my suncream gets rare
and my eyes are closed
and i dont care
and two sweet old girls
are sitting right on the street
i really dont care
as i dont have to go nowhere.
and an ice cream costs a lot
and the beach is crowded now
but my brain sayed goodbye
two hours ago
and a family chats
very loudly and bad
east germany style
i only hear the tallest man.
nothing really gets annoying
not even little sisters do
when you're at the ocean
and the sky is blue.
Dienstag, 26. April 2011
hollandtulpenparkzettel
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